Wie ein Gespenst … 👻

… sah ich beim Blick in den Toilettenspiegel bei der Arbeit heute aus. Muss nachts mehr schlafen, aber kann oft nicht einschlafen oder werde nachts wach und brauche lange zum Wiedereinschlafen. Und wache morgens ohne Power auf.

Lege mich dann tagsüber oft hin und schlafe da ausgedehnt, verpenne ganze Nachmittage, wenn kein Nachmittagsunterricht, und bin dann abends wieder lange wach.

Muss sich alles noch auf ein gesundes Maß einpendeln. Einen alltagstauglichen Rhythmus finden.

Liebe 🌹

Die Menschen, die behaupten, das Hochgefühl in der Liebe sei nach drei bis sechs Monaten vorbei, haben noch nicht erlebt, wie körperliche Liebe und seelische Liebe mit der Zeit wachsen und immer schöner werden.

Neue Dimensionen sich öffnen und Grenzen fallen. Es ist die vollkommene Glückseligkeit, das, was in Liedern und Gedichten seit Anbeginn der Zeit besungen wird. Ein Gleichklang und Ineinandertauchen.

Laut lachen

… musste ich, als ich mir den Film „Die Sch’tis in Paris“ angeguckt habe. Ein Designer, der seine Familie aus der Provinz im Norden immer verleugnet hat, wird mit dieser konfrontiert und erleidet nach einem Unfall Amnesie, woraufhin all das gestelzte Pariser Getue von ihm abfällt.

Der nordfranzösische Akzent wurde fürs Deutsche kongenial als eine Art Lispeln synchronisiert.

Wie die Pariser Oberschicht, die auf den unbequemen Designermöbeln sitzt, humpelt, weil sie Ischiasprobleme hat …

Wie das Ehepaar verloren in seiner Designerküche umherirrt und nichts findet ohne seine Haushaltshilfe Olga …

Wie die Ehefrau des Protagonisten Sch‘ ti lernt, um ihn besser zu verstehen …

Pierre Richard, der den Vater spielt, und am Ende seiner Frau einen hinreißenden Liebessong zum 81. Geburtstag singt, der sehr explizit von der körperlichen Liebe handelt – auf Sch’ti natürlich …

All das ist einfach köstlich und herzerfrischend. Ein wirklich grandioser Film.