Man muss nicht immer positiv sein! 🌓

Habe gerade bei frauholle52 gelesen, dass es sie zunehmend stresst, immer positiv zu sein.

Das finde ich absolut verständlich. Der Zwang des modernen Menschen, sich selbst ständig selbst zu optimieren, artet zunehmend in Stress aus. Was soll das? Man kann doch auch mal traurig, erschöpft oder wütend sein. Das gehört zum Leben auch dazu.

Wenn jemand total im Stress ist, stresst es ihn oft nur zusätzlich, wenn man ihm sagt, er soll das Positive sehen.

Davon mal abgesehen, dass man sich natürlich auch den letzten Mist schönzureden kann. Oft ist es aber nach meiner Erfahrung viel sinnvoller, Mist als solchen zu benennen und etwas zu verändern, auszumisten.

Und manchmal ist es halt anstrengend oder doof und man weiß, es geht wieder vorbei.

Was mir fehlt ist Disziplin 🧐

… das muss ich einfach zugeben. In den Ferien neige ich dazu, total zu verlottern. Aus chillen wird gammeln und aus gammeln wird gammelig.

Muss mich wirklich zwingen, den Haushalt in Ordnung zu halten, nicht die ganze Nacht zu daddeln und tagsüber nicht dauernd im Bett zu liegen.

Wenn ich im Urlaub bin oder Schwimmbadwetter ist, habe ich automatisch Tagesstruktur. So arbeite ich mit Wecker (ab 16 Uhr zum Beispiel Haushalt, Raumwechsel, Gymnastik, rausgehen) und damit mich selbst anzupeitschen. Mich ständig am eigenen Schopf aus der Trägheit ziehen.

Zu viel Gegammele und zu wenig Struktur tut mir nicht gut. Werde ich matschig im Gehirn von. Und die depressive Verstimmung lauert schon und reibt sich die Hände.

Zum Glück habe ich mit Umzug jetzt Projekt. 💪🏻💪🏻💪🏻

Durchwachsen 😬

Wetter durchwachsen. Stimmung auch.

Diagnose: Erwartungen waren halt anders.

Wollte im Schwimmbad liegen und mir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen.

Die frisch ausgemistete Wohnung genießen.

Drei aufgespeckte Kilos abnehmen.

Stattdessen:

In Schulzeit geschwitzt und jetzt Regen und kalt. Krasse Sehnsucht nach Meer, aber kein Geld für Urlaub und vielleicht eh bald Umzug.

Wohnung gekündigt bekommen. Wasserschaden. Eventuell demnächst packen. Nix Ruhe.

Dauerhunger, könnte nur essen.

Positive Umdeutung:

Zum Glück kein Urlaub gebucht, Umzug kostet auch Geld und so kann ich jetzt in Ruhe Wohnung suchen und vielleicht sogar schon umziehen.

Bin trotzdem angepisst gerade. Da hilft alles Schönreden und Schöndenken nix.

Vorsatz: nächstes Jahr fahre ich ans Meer. Egal wie. Und neue Wohnung ist Chance. Werde es genießen, zentraler zu wohnen.

Greg’s Tagebuch – aus dem Leben eines Pubertierenden

Sooooo lustig. Gucke gerade mit meiner Tochter die Verfilmung von Greg’s Tagebuch 3. Habe auch alle Comics gelesen.

Pubertierender Junge, großer Bruder, der in schlechter Band spielt und sonst nur pennt, Kleinkindbruder, der hoffnungslos verzogen ist, überforderter Vater und Mutter, die immer versucht, pädagogisch wertvolle Dinge anzuleiern.

Warten und hoffen 😬🔮

So, Mietunterlagen eingetütet. Jetzt heißt es Daumendrücken und hoffen, das wir ausgewählt werden.

Wäre super, tolle Wohnung und könnten schon in den Ferien umziehen.

Darauf erstmal ein alkoholfreies Weizen …

Hatte vorhin kleinen Anfall, als nötige Unterlagen auf meinem Schreibtisch gesucht. Muss den noch tüchtig entmüllen (Autokorrektur hatte hier „enthüllen“ draus gemacht, trifft es ganz gut) und endlich mal die Ablage machen. Und Kleiderschrank nochmal genau unter die Lupe nehmen. Diesmal werde ich nicht alles unsortiert einfach einpacken wie beim letzten Mal, wo ich einfach nur so schnell wie möglich weg wollte von meinem Ex. Diesmal mache ich einen „schlanken Umzug“.