Was Liebe wirklich heißt…

… ist einem, wenn man Kind oder Jugendliche ist, ja gar nicht klar. Man hat irgendwelche verschwommenen Vorstellungen, die zuckersüß angekitscht sind von Märchen, Romanen und Filmen, je nach Alter. 

Was Liebe – genauer, zu lieben – wirklich bedeutet für mich, habe ich erst viel später begriffen: durch meine Beziehungen und durch meine Kinder. 

Man hat jetzt plötzlich tausend Freuden, aber eben auch tausend Sorgen, die man ohne den anderen nicht hätte.

Man erlebt mit dem anderen seine Erfolge, aber auch seine Niederlagen.

Man ist verletzlich und angreifbar, wenn der andere verletzt oder angegriffen wird.

Ob man glücklich ist, hängt auch davon ab, ob der andere glücklich ist.

Man ist, mit anderen Worten, nicht mehr frei, wie viele sagen würden. 

Dafür wird man so angenommen, wie man ist. Denn das ist geliebt werden: Man kann einfach man selbst sein. Und das ist letztlich auch eine Form von Freiheit. 

9 Kommentare zu „Was Liebe wirklich heißt…

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