Die Dezember meiner Kindheit – wie ich die Adventszeit und Weihnachten erlebte đŸŒŸ

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Heute Nacht hat es geschneit und sofort ist mir weihnachtlich zumute. Ich fĂŒhle mich zurĂŒckversetzt in die Dezember meiner Kindheit. Was habe ich die Adventszeit und Weihnachten damals geliebt!

ButterplĂ€tzchen backen und aufwendig mit Zuckerstreußeln, Schokoguss und geschĂ€lten Mandeln verzieren. 

Weihnachtsterne aus Glanzpapier basteln und an die Fenster hĂ€ngen. 

Als ich richtig klein war, hat mein Vater mir noch jeden Abend eine Adventskalendergeschichte aus „SchnĂŒpperle“ vorgelesen.

Schlittenfahren bei meiner Freundin am Buckel und danach Kastanien in den Ofen. 

An Weihnachten in die Kirche laufen mit GlĂŒck durch weihnachtlich verschneite Gassen und mein Vater rezitiert Eichendorff.

In der rappelvollen Kirche sangen dann nur meine Mutter und ich mit, meine Mutter teilweise mit vor RĂŒhrung erstickter Stimme. 

SpÀter erst Musizieren und Singen, dann Bescherung mit dem Christkind, an das ich sehr lange glaubte. (Meine Mutter inszenierte sogar mal einen Anruf damals noch von grauem Telefon mit WÀhlscheibe.)

Am ersten Weihnachtsfeiertag die Geschenke genießen und dieses unbeschreiblich friedliche und erfĂŒllte GefĂŒhl, dass Weihnachten ist.

4 Kommentare zu „Die Dezember meiner Kindheit – wie ich die Adventszeit und Weihnachten erlebte đŸŒŸ

  1. Das sind ganz wunderbare Kindheitserinnerungen.
    Ich möchte meine nicht daneben stellen, sie sind sehr anders.
    Jeder hat nun mal seine Geschichte und seinen eigenen Lernweg.

    Immerhin wohnte in mir eine Vorstellung davon, was Weihnachten sein könnte… Wenn denn alles stimmen wĂŒrde. Und ich hab versucht das mit meinen Kindern zu machen, als es endlich möglich geworden war (wir waren in einer Sekte, die kein Weihnachten feiert). Vielleicht ist ihr Wunsch, bis heute Weihnachten so zu feiern, mit Baum, gutem Essen, vielen Geschenken, ein Zeichen dafĂŒr, dass sie das geschĂ€tzt haben und gerne weiter pflegen.

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    1. Das ist schön, dass dir das mit deinen Kindern gelungen ist. đŸŒČIch versuche es meinen auch nett zu machen trotz Trennung. Mein Sohn, der ja beim Papa lebt, meinte heute, bei uns sei es so schön weihnachtlich… Heiligabend sind die beiden neuen Patchworkfamilien jeder bei sich und am zweiten Weihnachtsfeiertag sind wir mit meinen Eltern, beiden Kindern und meinem neuen Partner bei mir. So entstehen neue Rituale. 🎅

      GefÀllt 1 Person

      1. Ja, schön klingt das, wie ihr das geregelt habt.
        Meine Kinder haben zu ihrem Papa keine aktiv gepflegte Beziehung mehr und meine Eltern sind noch in der Sekte, da gibt es also erstens kein Weihnachten, zweitens möchten sie mit mir keinen privaten Kontakt mehr pflegen. Die Eltern ihres Papas leben lÀngst nicht mehr.
        Mein jetziger Mann – von dem ich (noch) getrennt lebe – hatte mal mit meinem Sohn einen Vorfall, der es sinnvoller erscheinen lĂ€sst, dass man die beiden nicht zwangsweise zu vereinigen sucht, solange es nicht von beiden selbst gewĂŒnscht wird.

        Es gibt demnach keine Großeltern, die berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen, wenn man es von der positiven Seite betrachten möchte 😉

        So feiere ich mit meinen beiden zuerst allein und an einem der beiden Feiertage, 1. oder 2., geht meine Tochter allein zu meinem Mann, isst bei ihm und sie tauschen Geschenke; derweil habe ich Zeit mit meinem Sohn allein.

        Wenn meine Kinder wieder weg sind, feiere ich mit meinem Mann. So ist es fĂŒr alle am entspanntesten und ein Fest, das jeder genießen kann.

        GefÀllt 1 Person

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