Ein offenes Buch

dav

… das bin ich wohl im Vergleich zu vielen anderen. Man merkt mir oft an, was ich denke, und oft sage ich es auch, mit den Jahren freilich diplomatischer als früher.

Schon oft habe ich mir vorgenommen, mich mehr zurückzunehmen. Bei einigen Gelegenheiten mache ich das jetzt auch.

Aber letztendlich ist klar, aus mir wird nie ein zurückhaltender Mensch werden, auch wenn das manchmal vielleicht taktisch klüger wäre. Das entspricht einfach nicht meinem Temperament. Dafür weiß man bei mir, woran man ist.

Ich kann aber sagen, dass ich ein Herz für meine stillen Mitmenschen habe, seien es nun Schüler oder Kollegen. Ich zeige ihnen gerne, dass ich sie auch sehe und oft gelingt es mir, sie nach einer Weile aufzutauen. Überhaupt schätze ich die Vielfalt der Temperamente und empfinde sie als große Bereicherung.

Wie schön, dass wir alle so verschieden sind!

5 Kommentare zu „Ein offenes Buch

  1. Ich bin lange eine unglückliche Introvertierte gewesen – mittlerweile gehöre ich, glaube ich, zu den eher sehr Extrovertierten. Ich versuche, so zu sein, wie Du Dich hier beschreibst, scheitere aber immer noch oft genug daran – mir macht es ein schlechtes Gewissen, einen leisen Menschen nicht recht zu „bemerken“, nur weil er leise ist.

    Was mir manchmal Probleme macht, sind die Menschen, die das leise Sein so kultivieren, dass es verschwörerisch und manchmal fast unhörbar wird. Aber das ist wieder eine ganz andere Baustelle.

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