In Tränen ausgebrochen

Quelle: tatooscout

… bin ich gestern bei der Arbeit. Auslöser war eine zwischenmenschliche Reiberei. Einen Moment war einfach alles zu viel, das Bild, das andere von mir haben, die Art, wie wir miteinander umgehen. Der ganze Scheiß.

Gab im letzten Jahr ein paar so Situationen, wo ich gedacht habe, boah, ist das ätzend.

Bin leider wegen meiner hormonellen Umstellung sehr nah am Wasser gebaut zur Zeit. Ohne Tränen kommt man natürlich souveräner rüber und fühlt sich auch so.

Keine Sorge, heule mehr privat, im Job nur viermal in 18 Jahren. Davon zweimal innerhalb der letzten acht Monate. Die anderen Male, einmal am Berufsanfang und einmal mit zwei kleinen Kindern und durchwachten Nächten. Dennoch: nicht gut, die Häufung in letzter Zeit.

Schaffe es aber eigentlich immer, dass nur vertrauenswürdige Menschen die Tränen sehen. Wobei ein Problem ja ist, wem ich noch vertrauen kann…

Zum Glück sind die Schüler süß.

 

15 Kommentare zu „In Tränen ausgebrochen

  1. „Ich bin Mensch, so darf ich sein.“
    Das ist zumindest meine Haltung, wenn es darum geht, nicht immer der/die Beste zu sein. Und das beinhaltet mehr Stärke als all jene haben, die sich erst groß fühlen, wenn ein anderer am Boden liegt.
    In diesem Sinne: Du bist gut und richtig, und zwar genau so wie Du bist.
    👍💚🤗

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  2. Wir alle sind keine Maschinen, das zeichnet uns aus. Tun wir so, als würden wir nur funktionieren, fehlt die menschliche Komponente. Viele vermeintlich rationale, kalt „sachlich“ vorgetragene Argumente und Handlungen sind emotional motiviert. Diese Emotion auch mal zu zeigen, ist besser, als jemanden mit unsouveränen, vorgeblich „rationalen“ „Kritikpunkten“ anzublaffen.

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  3. Erst einmal, stehst Du dazu und Deinen Gefühlen und es zeigt auch, dass das Fass eben irgendwann mal überlauft, egal, wo man sich gerade befindet und man es eben nicht immer steuern kann… Da kann ich den Vorschreiber/innen nur beipflichten. Manchmal ist man eben nah am Wasser gebaut und emotionaler, als man es selber von sich kennt. Sei es, durch hormonelle Umstellung oder besonders schweren Lebensereignissen… Was raus muss, bahnt sich seinen weg, ob man will oder nicht… Kein schönes Gefühl, weil man auch ein Stück Kontrolle abgibt – aber jede Träne, die nicht geweint ist, ist viel schmerzvoller am Ende… Ich wünsche Dir, dass auch wieder die Freudentränen mehr in Dein Leben treten… Liebe Grüße .❤

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  4. Das ist super! Es muss eben raus, egal, über welchen Kanal – egal wann Und wo – wenn Dich etwa berührt, dann raus – Tränen trocknen, aber die Gefühle bleiben und bahnen sich ihren Weg- bis eine Erleichterung eintritt – 🤗♥️

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  5. Alles muss raus, schließe mich meinenVorrednerinnen an. Was nicht raus kann, macht sich dann anders bemerkbar und das kann dann schlimmer werden… kenne das mit den Hormonen auch nur zu gut….denk daran, wir rücken das Körnchen wieder zurecht und weiter gehts

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