Wo bleiben die guten Geister, wenn man sie braucht?! đŸ‘»

Quelle: Online Forum Die Siedler

Es fing alles mit dem Englisch-Vokabelheft meiner Tochter, so ein kleines Heft, ordentlich in hellgrĂŒnem Umschlag. Es war eines Tages im Oktober verschwunden. Unauffindbar. Nicht in der Wohnung, nicht im Ranzen, nicht in der Schule, nicht von einem Klassenkameraden mitgenommen. Unauffindbar eben. Nichts macht mich da so aggressiv wie der abgeklĂ€rte Spruch von Kolleginnen: „Das Haus verliert nichts.“ So ein Schwachsinn, weder haben wir ein Haus, noch wird bei uns nichts verloren. Wir haben schon einiges verloren.

Folgen wir dem Grundsatz von Sherlock Holmes, dem Meisterdedektiv, dass, wenn nach sorgsamer AbwĂ€gung aller logischen Alternativen, das Unlogische ĂŒbrig bleibt, auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist (oder so Ă€hnlich), lĂ€sst der Sachverhalt nur einen Schluss zu: Wir haben Hauswichtel, die unsere Sachen verstecken.

Damit tröstete ich auch meine Tochter (es gibt Noten aufs Vokabelheft und nun musste sie ein neues Heft kaufen und die Vokabeln nachtragen). Ich sagte ihr, dass die Hauswichtel das Heft vermutlich an sich genommen hĂ€tten, um zu Weihnachten ein lustiges TheaterstĂŒck einzustudieren „Wichtel in Plymouth“ („Dwarfs in Plymouth“ oder so Ă€hnlich). Die Vorstellung versöhnte uns vollkommen mit dem Verlust und wir sprachen noch oft darĂŒber.

Leider fand an Weihnachten keine Vorstellung statt, aber vielleicht an Ostern, wer weiß? đŸ‘»

14 Kommentare zu „Wo bleiben die guten Geister, wenn man sie braucht?! đŸ‘»

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