Warum man sich nicht so viel sorgen sollte

(Blick aus meinem Wohnzimmerfenster heute Morgen)

„Heute ist das Morgen, um das wir uns gestern gesorgt haben.“

Diesen wundervollen Spruch mir unbekannten Ursprungs habe ich neulich in meiner Urlaubslektüre gefunden und ist mein momentaner Status-Spruch bei What’s App.

Er entspricht genau meiner Philosophie: Was bringt es, sich heute zu sorgen, um Dinge, die vielleicht passieren könnten? Wie viel schöner kann man das Heute damit verbringen, seine Zeit sinnvoll zu nutzen.

Daher „immer den Ball flach halten“, wie es hier heißt. Wozu sich das Leben verhunzen, mit schlimmen Dingen, die morgen, nächste Woche oder in zehn Jahren passieren könnten.

Das heißt natürlich nicht, dass man ohne Gurt Auto fahren, ohne Altersvorsorge leben, nicht auf Prüfungen lernen oder sich nur von Fast Food ernähren sollte. Aber das heißt sehr wohl, dass man manchmal einfach „ein gesundes Gottvertrauen“ haben sollte, wie meine Mutter mal vor Jahren zu mir meinte, als ich vor Sorgen um meinen Sohn nicht mehr ruhig atmen konnte. (Nichts Schlimmes, nur die ganz normalem Sorgen einer Mutter.)

Ein gewisser Grundoptimismus ist einfach eine feine Sache. Und auch sehr vernünftig, wenn man mal darüber nachdenkt. Denn das Morgen kommt so oder so. Und da kann ich doch das Heute genießen. Und mich um die Probleme erst kümmern, wenn sie auch da sind.

6 Kommentare zu „Warum man sich nicht so viel sorgen sollte

  1. Super Einstellung! Leider kann ich nicht immer alles ganz so locker sehen, aber ich mache mir trotzdem wesentlich weniger Sorgen/Gedanken über das was kommt. Denn meist kommt eh alles anders 😉

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  2. ich möchte es noch erweitern, Lebe nur für dich nicht für die Andren. Ich hasse es wenn es heißt: „Morgen kommt besuch, alles noch sauber machen“ entweder der besuch kommt zu „mir“ dann ist es doch egal wie es aussieht, wenn es ihm nicht gefällt, kommt er ohnehin nicht mehr 🙂

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