Mütter, haltet euch da raus! – Ein Ratschlag an mich selbst und andere

(Die sprichwörtliche Löwenmutter, Quelle: Fotocommunity)

Als Mutter liebt man sein Kind und ist empört, wenn ihm Unrecht geschieht. Trotzdem habe ich gerade wieder am eigenen Leib erfahren, dass eine mittelschlimme Situation durch Einmischen der Mütter zu einem ernsthaften Problem werden kann. Ja, eine beteiligte Mutter war ich.

Es stimmt eben nicht, dass reden immer hilft, es kommt auch darauf an, wer mit wem redet und worüber.

Sein Kind mit Trost und Ratschlägen zu unterstützen ist wichtig. Aber oft ist es besser, die Kinder lösen die Situation selbst (vielleicht noch mit dem Klassenlehrer oder Vertrauenslehrer). Das ist auch für das Selbstbewusstsein der Kinder gut.

Ich werde mir das jedenfalls hinter die Ohren schreiben…

18 Kommentare zu „Mütter, haltet euch da raus! – Ein Ratschlag an mich selbst und andere

  1. Das hängt aber sicher vom Fall ab. Ich habe meine Kids immer vorher gefragt, bevor ich mich eingemischt habe.
    Als einer einmal mit einem völlig zerfetzten T-Shirt, das seine Lehrerin notdürftig mit Tesa geflickt hatte, fiel es mir schon schwer.🙄

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      1. Da wäre ich gern dabei gewesen….😆trotzdem finde ich es wichtiger, dass Kinder wissen, dass ihre Eltern das für Sie erkämpfen…..

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  2. Kenne ich auch alles zu gut… Und vor allem auch der letzte Absatz ist auch wichtig, sich möglichst dort rauszuhalten, was Kinder unter sich selbst regeln können.
    Liebe Grüße von Hanne

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  3. Ich denke,es ist immer eine Gratwanderung – wo mische ich mich ein, wo halte ich mich raus. Manchmal können Kinder die Situation nicht alleine lösen und brauchen Unterstützung. Kann auch – wie du selbst schreibst – eine Lehrerin sein oder sonst wer. Ich bin Mutter von drei Töchtern und muss sagen,bei sexuellen Belästigungen hört für mich der Spaß auf. Gut, wenn die Tochter das alleine lösen kann, aber das sagt sie dir bestimmt. Ansonsten wäre das etwas, wo ich ganz klar eingreifen würde.
    Wir hatten vor Jahren auch so eine Sitruation. Auch diese Eltern wollten nicht einsehen, dass ihrem Sohn da ein Fehler unterlaufen ist. Es war eine sehr unangenehme Situation, Das ging soweit, dass die Schule einegebunden wurde. Aber als alles überstanden war, war Ruhe. Ich finde gerade, wenn die Eltern ihre Kind schützen obwohl, dieses ein Unrecht begangen haben, sollen diese Kinder nicht denken, dass sie ihm Leben so durchkommen und dann munter weiter andere Kinder drangslieren.

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    1. Ja, natürlich muss man da eingreifen. Würde nur in Zukunft nur mit dem Klassenlehrerteam und dem Jungen selbst reden. Nicht mit der Mutter. Das war der Fehler. Mit den anderen beiden Parteien zu reden war gut.

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