Die Wechselfälle des Lebens ♠️♥️♣️♦️

… kann man besonders gut an den Leuten aus meiner Abiklasse sehen.

Von den Berufen hätte man das vorhersehen können. Viele Lehrer, Ärzte, ein Unternehmer, ein Puppenspieler (nicht üblich, aber passt total gut), eine Yogalehrerin (auch keine Überraschung, wenn man die Person kennt).

Überraschend dagegen, wie das Privatleben einiger gelaufen ist. Klar, inzwischen sind viele geschieden, getrennt usw. Viele haben die üblichen zwei Kinder. Aber einige, die ich als absolute Familienmenschen eingestuft hatte, sind kinderlos, teilweise auch ohne Partner. Da sieht man mal wieder …

Ja, was eigentlich? Dass ich keine Menschenkenntnis habe? Dass man das Leben nicht planen kann? Dass man auch ohne Kinder und Partner glücklich werden kann? (Genau wie mit beidem auch unglücklich …)

Für mich ist ausschlaggebend, dass die Menschen, die ich früher als „Glückskinder“ bewundert habe, mir gar nicht mehr als solche erscheinen. Teils haben sie herbe Schicksalsschläge erlitten, teils sind sie schlecht gealtert (auch mental), teils führen sie ein überraschend langweiliges Leben.

Das war aus meiner Sicht alles nicht vorhersehbar und das ist gleichermaßen beunruhigend wie auch beruhigend, wenn ich mir zum Beispiel meine eigenen Kinder angucke. Die Karten werden immer wieder neu gemischt im Leben. Und man muss halt auch spielen, mit dem Blatt, was man hat.

5 Kommentare zu „Die Wechselfälle des Lebens ♠️♥️♣️♦️

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