Erkenntnis

Gestern ist mir klar geworden, dass ich die Wahl habe: mein Temperament ist sicher angeboren; aber eine Tugend wie MĂ€ĂŸigung ist erlernbar und trainierbar.

Ich bin meinem heißblĂŒtigem Temperament und meiner emotionalen Art somit nicht einfach ausgeliefert. Und auch keinesfalls gezwungen, dadurch immer wieder eine AngriffsflĂ€che zu bieten oder in innere Tumulte zu geraten.

Wie es mir im Job gelungen ist, mich mehr zurĂŒckzuhalten und wichtig von unwichtig zu unterscheiden, kann ich es auch im Privaten schaffen. Ich will mich einfach souverĂ€ner fĂŒhlen. Es tut mir gut. Ich möchte gerne eine Frau mit Haltung sein.

10 Kommentare zu „Erkenntnis

    1. Ist besser fĂŒr meinen Seelenfrieden. Will an mir arbeiten. Und mich schĂŒtzen, siehe Beitrag davor. Und ich habe gemerkt, dass ich das kann. Im Job geht es auch und ich fĂŒhle mich wohler.

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      1. Ich fĂŒrchte ein wenig, daß Dir das Ventil verloren gehen könnte, wo Du noch Du selbst sein kannst.
        Trotzdem muß ich Dir auch Recht geben: Beruf und Privat muß man oft hart trennen, um keine zu große AngriffsflĂ€che zu bieten.
        Der Hinweis auf die Stoiker hat mich irritiert: Die haben anscheinend die Selbstkasteiung zur Religion erhoben (mein stark vereinfachtes VerstÀndnis; was Seneca selbst mit besten Vorraussetzungen anscheinend nicht geschafft hat zu leben). Und das ist nach meiner Erfahrung mit unserer liberalen Kultur und Erziehung nur begrenzt vereinbar.
        đŸ‘đŸ’šđŸ€—

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      2. Nachdem du so auf Seneca rumreitest, habe ich doch nochmal nachgeschlagen: ich habe das in meinem Gehirn falsch verankert, es war Pindar. Danke fĂŒrs Nachhaken!

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      3. Über Pindar hat Wikipedia mir jetzt nichts „sinnvolles“ verraten. Ich wollte aber auch garnicht auf allen Gerichten rumreiten. Es ging mir nur um den „Zungenschlag“, den Seneca bei mir hinterlassen hat, zusammen mit Deinem Zitat…
        đŸ™đŸ’šđŸ€—

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  1. NatĂŒrlich ist es wichtig seine GefĂŒhle unter Kontrolle zu halten. Zu schauen was ist wichtig fĂŒr mich, wo kann ich locker bleiben.
    Aber Emotionen gehören auch zum Leben. Und auch mal laut zu werden ist wichtig. Der andere merkt sonst gar nicht, was gerade los ist. Manchmal ist es auch wichtig den anderen zu schĂŒtteln; wach zu machen.

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