Advent – eine meiner liebsten Zeiten im Jahr 🌲

Heute hat eine meiner liebsten Zeiten im Jahr begonnen: Der Advent. Ich höre noch die Stimme meines Vaters, wie er mir jeden Tag eine Geschichte aus „Schnüpperle“ vorgelesen hat. Ich rieche noch den Duft der Butterplätzchen, die wir zu dritt ausgestochen und verziert haben. Ich und meine Eltern.

In der Adventszeit war ich immer versöhnt mit dem Leben – und so ist es auch heute.

Mit meinen Kindern habe ich eigene Traditionen begründet und diese tapfer auch in meinen dunkelsten Zeiten aufrechterhalten: Basteln, Backen, Weihnachtspopsongs hören, jeden Sonntag Advent feiern.

Ansonsten bemühe ich mich, seit ich erwachsen bin, um eine bewusste Entschleunigung in dieser Zeit. Ich bin nicht bereit, mich für die Schule oder Geschenke abzuhetzen. Das widerspricht für mich dem Geist dieser Zeit.

Ich gehe die Dinge langsam an. Das sage ich auch Schülern, Kollegen und meiner Familie. Gerade als Gegenpol zu der Hektik, die in diesen Wochen verrückterweise oft verbreitet wird

Ich brauche das einfach, Zeit zum Nachdenken, Lesen und Schreiben. Genau wie die Weihnachtsferien für mich Tage des Rückzugs und der Besinnung sind.

Ich und die Farben – Ausdruck einer Reise zu einem neuen Selbst 🛶

In den letzten Jahren verändere ich mich langsam, aber doch merklich, innerlich und äußerlich.

Ich habe ja vor längerer Zeit hier schon mal geschrieben, dass ich Schwarz in unmittelbarer Gesichtsnähe nicht mehr so gut tragen kann. Daher war meine Lösung, zu mehr Farbe zu greifen.

Nach einer Zeit des Rumexperimentierens muss ich aber feststellen, dass auch Knallrot oder Knallpink nicht mehr so gut aussehen wie früher, sondern dass es besser ist, das Ganze mit einem gemusterten Schal oder Tuch in soften Farben zum Beispiel mit Rosé-, Off-White- oder Grauanteil abzumildern „abzusoften“, wie ich immer sage.

Auch steht mir zarter Goldschmuck inzwischen besser als Silber. Obwohl bei mir Silbergrau in der Kleidung so gut geht. Aber das wiederum muss durch ein warmes Gegenstück in Rosé oder filigranes Gold ausgeglichen werden.

Insgesamt will ich in meiner Kleidung mehr ausgleichen, Gegensätze harmonisch vereinen, ganzheitlich vorgehen sozusagen.

Entsprechend versuche ich auch in meinem Alltag immer mehr vermittelnd zu wirken, die Dinge differenziert zu sehen oder auch meine eigenen charakterlichen Widersprüche zu integrieren.

Ihr seht, dieses an sich sehr oberflächlich klingende Thema hat für mich eine tiefere Dimension: Ich empfinde das als spannende Reise zu einem neuen Selbst, die parallel zu meinen inneren Veränderungen verläuft …

Prüfungen im Leben ⬆️↗️➡️↘️⬇️↙️⬅️↖️↕️↩↪⤴️⤵️🔃🔄

Manchmal geht es im Leben darum, Prüfungen zu bestehen. Und ich meine jetzt nicht solche, in denen man Noten erhält.

Mein Mann und meine Kinder stehen gerade vor solchen Prüfungen und ich mit ihnen. Leider belastet das teilweise auch unsere Beziehungen, die dadurch quasi mit auf dem Prüfstand stehen.