Belege dafür, dass die Richtung stimmt

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Es gibt ja sowas wie ein Lebensgefühl und sowas wie harte Fakten. Und im Körper spiegelt sich nunmal sehr deutlich wider, wie es der Seele geht.

Dass es mir besser geht als vor ein paar Jahren, spüre und genieße ich jeden Tag – aber dass es wirklich nachweisbar so ist, lässt sich tatsächlich auch mit ein paar hard facts untermauern: Ich konnte sowohl Blutdrucksenker als auch Betablocker absetzen, ich kann kilometerlang wandern, ohne aus der Puste zu kommen, ich konnte mein Deputat nach und nach aufstocken, ohne dass es mich unter Stress setzt, und meine Haare sind wieder voller, wie gestern meine Friseurin erfreut bemerkte.

Es ist wirklich erstaunlich, welch verheerende Auswirkungen jahrelanger Dauerstress auf meine Gesundheit hatte, und es ist sehr erfreulich, dass eine Veränderung der Lebenssituation zum Guten sich so deutlich positiv auch gesundheitlich niederschlägt.

Falsche Fröhlichkeit

(Quelle: istockphoto.com)

Manche Menschen strahlen, aus was für Gründen auch immer, eine dermaßen falsche und aufgesetzte Fröhlichkeit aus, dass sich mir buchstäblich die Nackenhaare sträuben.

Kann ich gar nichts dagegen machen, ist eine körperliche Abwehrreaktion. Instinkt gewissermaßen. Ich muss dann schauen, dass ich bei mir bleibe. Gestern im Chor habe ich diese unguten Energien zweier Personen mit mehrmaligem Ausstreichen über meine Arme versucht loszuwerden. Auch habe ich mich bemüht, mich auf die „wahrhaftigen“ Menschen im Chor zu konzentrieren.

Obwohl wir danach noch gemütlich beisammen saßen und ich noch ein paar gute Gespräche hatte, musste ich früh aufbrechen, weil ich gemerkt habe, dass ich erschöpft war. Die Abwehr der unguten Energien hatte mich Kraft gekostet. Im Job geht es mir an manchen Tagen auch so. Dabei finde ich aufgesetzte Heiterkeit energetisch genauso anstrengend wie offen gezeigte schlechte Laune. Vermutlich weil es faktisch ja eine „maskierte“ negative Energie ist. Und vielleicht auch, weil ich die Anstrengung spüre, die es mein Gegenüber kostet, diesen Zustand aufrechtzuerhalten…

Schön, klug und entspannt

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… so sollten Frauen meiner Meinung nach sein. Isabelli Rosselini strahlt genau das für mich aus – in ihren Interviews und ihrer neuen Werbekampagne, die sie mit über 60 angeboten bekommen hat, nachdem das gleiche Unternehmen, sie mit 42 als „zu alt“ gefeuert hat. (Wenn man das Foto vergrößert, sieht man die feinen Lebenslinien von la Rosselini.)

Es ändert sich was in unserer Gesellschaft. Frauen werden anders wahrgenommen und treten auch anders auf. Das freut mich sehr. Ich habe auch den Eindruck, dass ich jetzt mit Mitte 40 nicht nur klüger und entspannter als mit 20 bin, sondern ich fühle mich auch schöner, einfach wohler mit mir selbst. Die Schönheit, die mit Charakter, Erfahrung und Ausstrahlung zusammenhängt, verliert mit dem Alter nicht, sondern gewinnt eher noch an Kraft und Energie. Das beobachte ich auch an den Frauen in meinem Umfeld. Und es ist wundervoll, das mitzuerleben.

Notre-Dame – eine Geschichtszeugin hat gebrannt

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Ich habe es erst gestern Nacht erfahren und lag dann lange wach.

Die Zeugin der Französischen Revolution brennt bei Renovierungsarbeiten ab. Wie kann so etwas passieren? Welch grausame Ironie, da will man etwas bewahren und zerstört es dann. Es ist die Unwiederbringlichkeit, die so fassungslos macht. Man wird sie wiederaufbauen, aber es wird nicht das gleiche sein. (Trotzdem bete ich, dass es wirklich ein Unfall war und keinen politischen Hintergrund hat…)

Letztes Jahr haben mein Mann und ich noch unseren Honey Moon in Paris verbracht. In dieser geschichtsträchtigen Stadt, die auch die Stadt der Liebenden ist.

Vor zwei Jahren war ich mit meiner Tochter da, der ich gerade ein Video zu dem Brand gezeigt habe und die auch fassungslos ist…

Jetzt kommt meine Zeit! – Warum ich die warme Jahreszeit so liebe

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Jetzt kommt meine Zeit! Das denke ich jedes Mal, wenn ich in den Osterferien auf dem Balkon sitze. Lange, helle Tage. Ein ganz anderes Lebensgefühl. Und es wird immer besser werden in den kommenden Monaten. Mit das Schönste am Frühling ist ja die Vorfreude.

Schon jetzt herrscht hier im Neckartal ein südliches Flair, alle Cafés und Restaurants haben Tische draußen, die beim ersten Sonnenstrahl voll besetzt sind, notfalls behilft man sich mit Decken. Bald wird sich diese Draußen-Zeit in den Abend ausdehnen und das ist einfach ein herrliches Gefühl, Lebensfreude pur: Abends mit Freunden oder auch allein draußen zu sitzen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Darauf freue ich mich schon sehr. Und solange genieße ich jede Möglichkeit, tagsüber draußen zu sein. Ob im Wald, am Neckar oder auf dem Balkon.

Spaziergang am Neckar – Balsam für die Seele

Heute war ich mit meinem Schatz am Neckar spazieren. Einmal von Neckarsteinach nach Neckargemünd und wieder zurück. Ganz gemütlich bei bewölktem bis sonnigem Wetter. Das war für mich mal wieder Erholung für Körper und Seele.

(Die Reihenfolge der Bilder stimmt übrigens. Das scheinbare Abendbild ist durch Gegenlicht entstanden.)

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Leben auf dem Lande

Gestern schaute meine Tochter aus dem Fenster und schrie: Mama, guck mal, die Straße ist voller Schafe!

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Wer genau hinguckt, sieht vorne den schwarz gekleideten Schäfer mit seinem Schäferhut, ein paar schwarze Schafe dazwischen und vor allem links ein Schaf, das über die Hecke springt.