Bald geschafft!

Ich stehe hier am Bahnhof, um meinen Schatz abzuholen. Ein Tag arbeiten noch und dann sind endlich Pfingstferien, die ich diesmal bitter nötig habe.

Allein diese Woche liegen ein weitere Desillusionierungssituation im Kollegium, eine Lebensmittelvergiftung und eine Tagung in Stuttgart mit megabeschwerlicher Anreise hinter mir.

Ich werde in den Ferien keine Freunde aus der Schule treffen, mit meinen Kindern ins Schwimmbad gehen und mit meinem Sohn die Wohnung weiter auf Vordermann bringen.

Und jetzt erstmal ein Abend mit meinem Schatz, an dessen Schulter ich mein müdes Haupt betten kann.

Wie man sich einen mentalen Schutzmantel schafft

Piri hat gefragt, wie das geht, und vielleicht interessiert das noch mehr von euch: Ein mentaler Schutzmantel dient dazu, Angriffe von außen abzuwehren und in seiner eigenen Kraft zu bleiben.

Ich habe die Technik in der Systeliosklinik gelernt, wo sie mich nach der Trennung aufgepäppelt haben. In meinem Fall ging es darum, die Angriffe meines Exmanns abzuwehren, der mir jedes Wochenende die Kinder vorbeibrachte und dabei gekränkt, verlassen worden zu sein, allerlei Gemeinheiten auf mich losließ.

Und so geht es: Man stellt sich einen langen Schutzmantel vor. So in märchenhaftem Stil. Man überlegt sich ein Material, eine Farbe und was er kann. In meinem Fall ein safrangelber Samtmantel mit hochgestelltem Kragen, der mich warm hält und Licht, Heiterkeit und Gelassenheit ausstrahlt und negative Energie von außen abprallen lässt. Da das in der Musiktherapie war, wurde dieser Mantel noch mit Instrumentalklängen verankert.

Ich habe es beim nächsten Treffen mit meinem Ex ausprobiert und tatsächlich sind die damals von ihm üblichen Sticheleien und Beleidigungen an diesem Mantel abgeprallt.

Auch heute ziehe ich diesen Mantel in Krisenzeiten noch an.

Schütze das Zarte 🌱🛡

Habe ein Programm für mich formuliert: „Schütze das Zarte in dieser harten Welt.“

Ein Tag Schule und schon spüre ich wieder leichte Schmerzen in den Beinen. Der Stress. Gift Nummer Eins. Der Tag heute hat wieder gezeigt, dass manche Kollegen hochgradig unprofessionell zu Lasten Dritter sind. Musste einschreiten, weil ein Schutzbefohlener von mir betroffen war.

War erst wütend, jetzt bin ich eher desillusioniert und traurig. Muss versuchen, mich besser zu wappnen. Sonst kriege ich wieder Gürtelrose und kann mich für niemand mehr einsetzen.

Muss mir einen mentalen Schutzmantel umhängen. (Habe ich in meiner Kur gelernt.) Meiner ist Gold und schützt meine Kraft vor Angriffen von außen.

Vier Tage Regeneration – eine Auswertung

Der Abend des verlängerten Wochenendes naht. Zeit, ein Fazit zu ziehen, was basische Diät und Entspannung gebracht haben.

Was es bewirkt hat:

Hurra, die Beinschmerzen sind weg.

Die Verdauung funktioniert wieder.

Die draufgefutterten Stresskilos sind bis auf eins weg. (Das heißt, zwei Kilo sind runter.)

Ich bin ruhiger und gleichzeitig tatkräftiger.

Was ich beibehalten will:

Vorwiegend basisch ernähren, d.h. viel Gemüse, Obst, Kräutertee. Wenig Fleisch, tierische Fette, Kaffee, Alkohol.

Wieder regelmäßig Tagebuch schreiben.

Ab und an bewusst klassische Musik hören.

Wieder mehr lesen.

Öfter zurückziehen.