Panikanfall

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Ich hatte vorhin einen mittelschweren Panikanfall bei der Sichtung meiner Kontoauszüge. Es waren richtige Beklemmungen, die ich noch von früher kenne. So wie wenn einem ein Ungeheuer auf der Brust sitzt und die Luft abschnürt.

Ich hasse es, zu arbeiten und trotzdem wegen Sonderausgaben im Minus zu sein. Ich hasse es, dass ich mit schlechtem Gewissen in Urlaub fahren oder es bleiben lassen muss. Ich hasse es, dass mein Schatz immer noch keinen Job hat. Ich hasse es, dass ich nicht die Kraft und Nerven hatte, von meinem Ex bei der Scheidung für die Ausbezahlung des Hauses angemessen viel Geld zu fordern, weil ich gesundheitlich so angeschlagen war. Ich hasse es, dass Geld so eine große Rolle spielt.

Was ich an meinem Schatz liebe

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Ich liebe meinen Schatz für ganz viele Eigenschaften:

Er ist wohltuend positiv,

Herrlich entspannt,

Kann total witzig und albern sein,

Ist sehr gebildet,

Ein großartiger Gesprächspartner,

Ein kluger Stiefvater,

Ein guter Berater,

Ein romantischer und leidenschaftlicher Liebhaber

Und ein super Gefährte.

Und er gibt mir das Gefühl, eine tolle Frau zu sein.

Eintauchen in eine Fantasiewelt

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Ich tauche dieses Wochenende in die poetisch-melancholisch-witzige Fantasiewelt von Walter Moers‘ Prinzessin Insomnia ein.

Ich brauche ein wenig Abstand von meinem Alltag und mag niemand treffen, weil alle um mich herum gerade befremdlich gestresst sind. Außerdem ist dank Dauerregen ideales Lesewetter und Prinzessin Insomnia ist mir schon wegen ihrer Schlaflosigkeit und ihrer überbordenden Fantasie sehr nahe.

Habe erst wenige Kapitel gelesen und bin jetzt schon gefesselt…

Mit 18…

Turnschuhe trage ich allerdings immer noch gerne.

… dachte ich: „Jetzt habe ich alles Wichtige über die Menschheit erkannt, was mache ich jetzt, bis ich Achtzig bin?!“

Darüber kann ich mich heute nur kaputtlachen. (Obwohl einige meiner Schüler ähnliche Tendenzen jugendlicher Arroganz gemischt mit altkluger Abgeklärtheit aufweisen, so dass mein Denken vielleicht gar nicht so ungewöhnlich war.)

Ich kann nur sagen: Zum Glück habe ich mich geirrt!!! Sonst wäre das Leben ja langweilig.

Ich erlange ständig neue Erkenntnisse…

Das lohnt sich nicht

Ausschnitt aus dem Garten meiner Eltern, wo wir am Wochenende zu Besuch waren und uns mein Schatz lecker bekocht hat

Hallo Leute, ich wollte heute eigentlich über eine Situation mit einer Kollegin schreiben, über die ich mich vorhin ein bisschen aufgeregt habe.

Doch ich muss feststellen, das lohnt sich gar nicht: weder das Aufregen noch das Schreiben darüber.

So will ich in Zukunft viel öfter denken.

Ich focussiere mich lieber auf das Positive (siehe Foto) bzw. spare mir meine Wut für Dinge, über die es sich wirklich aufzuregen lohnt.