Auf sich achten 🧘🏻‍♀️🚶🏻‍♀️💃🏻🍅🥦🍎

Ich habe angesichts meiner Kopfschmerzen, die meiner Meinung von Verspannungen herrühren, beschlossen, wieder mehr aktiv auf mich zu achten.

Also jeden Tag Gymnastik, Qi Gong oder was auch immer zu machen (gerne auch einfach durchs Wohnzimmer oder Arbeitszimmer tanzen). Außerdem wieder konsequenter meine Vitamine und Mineralstoffe zu nehmen und auf Auszeiten zu achten. Gesunde Ernährung praktiziere ich eh gerade, daran liegt es nicht. Und zur Arbeit laufe ich auch, da mache ich täglich einen kleinen Spaziergang und bin an der frischen Luft.

Ich habe meinem Körper durch den Umzug und durch das am Schreibtisch Korrigieren einseitig belastet. Das rächt sich immer, wenn man nicht für einen Ausgleich sorgt. Leider scheine ich das immer wieder zu vergessen. Vor allem, dass Ausgleich nicht nur Abhängen, sondern auch aktive Betätigung heißt …

Leben mit Schmerzen ⛈

Ich kenne alle Arten von Kopfschmerzen: Migräne, Spannungskopfschmerz, Neuralgie – sucht euch was aus.

Als Jugendliche ist mir alles auf den Magen geschlagen, hatte ich auch mal Gastritis. Jetzt ist es der Kopf. Seit ich 20 bin.

Was hilft? Vorbeugend: keiner Zugluft aussetzen, Entspannung, Bewegung, Magnesium, B-Vitamine.

Akut: Schmerzmittel und Magnesium und B-Vitamine, bei Spannungskopfschmerzen: sanfte Bewegung. Beim Rest: Ruhe und warmer Waschlappen.

Habe seit Tagen, auch in Ferien täglich schlimme Spannungskopfschmerzen, zermürbt total. Bin noch auf Ursachensuche. Gymnastik hat gestern geholfen. Versuche ich auch gleich mal. Kostet nur Überwindung, wenn man sich fühlt, wie vom Laster überfahren.

Alle wollen immer „cool“ sein … ❄

Also, um es einmal offen auszusprechen: Ich heule viel. Vor Freude, vor Rührung, vor Wut, vom Lachen, vor Mitleid, aus Verzweiflung und aus Kummer.

Immer, wenn ich ein großes Gefühl habe, läuft der Tränenkanal über. Das ist mit den Jahren immer schlimmer geworden. Aber so ist es jetzt halt.

Ich bin eben ein sehr emotionaler Mensch. Cool, im Sinne von, man merkt mir nicht an, was in mir vorgeht, bin ich absolut nicht.

Dafür bin ich in anderen Dingen, wo andere ausrasten würden, laut meiner Tochter ziemlich cool, „gechillt“. Wenn sie früher von Kopf bis Fuß nass nach Hause kam, weil sie mit ihrer Freundin im Bach war, der wohlgemerkt nur bis zum Knie geht, habe ich immer nur gesagt, leg die Sachen in die Badewanne. Warum bleibst du so ruhig, Mama? Wollte sie dann wissen. Naja, wegen sowas rege ich mich halt nicht auf. Genauso wenig wie über eine schlechte Klassenarbeit oder so …

Und wenn es cool ist, sich vor anderen was zu trauen: zu singen oder zu tanzen zum Beispiel – kein Problem, das mache ich gerne.

Cool sein kann eben verschieden aussehen … Bei Jugendlichen heißt es „cool“ oder „gechillt“, bei Erwachsenen ist es die ersehnte Gelassenheit.

Aber gelassen heißt für mich nicht, man merkt mir meine Gefühle nicht an oder ich bin immer ruhig, sondern mehr so: Ich bin ich und das ist auch gut so und die anderen sind halt die anderen und auch okay.

Ich finde ja generell andere Eigenschaften eh viel wichtiger: Humor, Herz und Klugheit zum Beispiel.

Wer bin ich? Wer war ich? Wer will ich werden? 🐛

Mit diesen grundlegenden Fragen werde ich gerade konfrontiert, wo ich dabei bin, die letzten Kartons im Schlafzimmer einzuräumen.

Besonders meinen wechselnden Schmuckgeschmack finde ich da interessant, aber ich werde mich hüten, etwas wegzuschmeißen: Meine Hippieholzkette, die ich von 15 (in einem kleinen alternativen Eckladen erstanden) bis Mitte 20 getragen habe, lag schließlich auch jahrelang dekorativ im Schmuckkorb, bis ich sie letztes Jahr entstaubt habe und wieder ausgesprochen gern trage. Schmuck wegzuwerfen finde ich eh schwierig …

Meine Hochzeitsschuhe bin ich dagegen geneigt wegzuschmeißen … Andererseits: es war eine wundervolle Nacht 2002 im August, eine rauschende Party, die ich sehr genossen habe. Egal, wie wechselhaft die Ehe war, die danach kam, sind sie für mich positiv behaftet.

Die Tagebücher aus meiner harten Zeit habe ich dagegen, ohne mit der Wimper zu zucken, beim Ausmisten vor dem Umzug entsorgt. Ein Meter geballtes Leid in Din A 4 Spiralblöcken.

Ich finde es gilt immer noch: Was positive Energie ausstrahlt, darf bleiben – der Rest kann weg.

Selbstbewusstsein

Ich denke oft im Nachhinein, dass sich 80 Prozent aller Konflikte in meinem Umfeld vermeiden ließen, wenn die Beteiligten ein stabiles Selbstbewusstsein hätten.

Oft geht man an die Decke, weil man sich verletzt fühlt, nicht richtig wahrgenommen. Mir fällt das immer dann auf, wenn jemand sich mal souverän verhält, wie angenehm das ist, wenn jemand nicht alles persönlich nimmt, sondern das Verhalten von anderen auf DEREN Situation zurückführt, und nicht als persönlichen Angriff sieht.

Bei meinen Schülern gelingt mir das schon, privat arbeite ich dran.