Wer bin ich? Wer war ich? Wer will ich werden? 🐛

Mit diesen grundlegenden Fragen werde ich gerade konfrontiert, wo ich dabei bin, die letzten Kartons im Schlafzimmer einzuräumen.

Besonders meinen wechselnden Schmuckgeschmack finde ich da interessant, aber ich werde mich hüten, etwas wegzuschmeißen: Meine Hippieholzkette, die ich von 15 (in einem kleinen alternativen Eckladen erstanden) bis Mitte 20 getragen habe, lag schließlich auch jahrelang dekorativ im Schmuckkorb, bis ich sie letztes Jahr entstaubt habe und wieder ausgesprochen gern trage. Schmuck wegzuwerfen finde ich eh schwierig …

Meine Hochzeitsschuhe bin ich dagegen geneigt wegzuschmeißen … Andererseits: es war eine wundervolle Nacht 2002 im August, eine rauschende Party, die ich sehr genossen habe. Egal, wie wechselhaft die Ehe war, die danach kam, sind sie für mich positiv behaftet.

Die Tagebücher aus meiner harten Zeit habe ich dagegen, ohne mit der Wimper zu zucken, beim Ausmisten vor dem Umzug entsorgt. Ein Meter geballtes Leid in Din A 4 Spiralblöcken.

Ich finde es gilt immer noch: Was positive Energie ausstrahlt, darf bleiben – der Rest kann weg.

Lazy Sunday ☀️

Heute lazy Sunday, morgen weiter ausmisten.

Das Nichtstun schmeckt nach vier Tagen Orgakram, Kleidung und Schreibtisch ausmisten gleich viel besser …

(Der alte Monitor steht da nur noch rum, wird beim Umzug entsorgt 😉 )

Wird alles schön und lässt sich so viel leichter umziehen – im wahrsten Sinne des Wortes …

Mutter-Tochter-Ausmisten

Habe heute mit meiner Tochter unsere Wäsche ausgemistet: alles zu Kleine endlich mal wieder aussortiert und auch Dinge, die keiner mehr anzieht.

Hat erstaunlich viel Spaß gemacht: Längst verschollen Geglaubtes wurde wieder gefunden und freudig begrüßt. Einzelsocken und anderer Kram wurden beherzt weggeschmissen.

Gleichzeitig hat meine Tochter viele Dinge von mir abgestaubt, die mir nicht mehr passen.

Zwischendrin haben wir Pause auf dem Balkon gemacht und darüber gefachsimpelt, wie wir in Zukunft das Chaos in Griff kriegen werden.

Warten und hoffen 😬🔮

So, Mietunterlagen eingetütet. Jetzt heißt es Daumendrücken und hoffen, das wir ausgewählt werden.

Wäre super, tolle Wohnung und könnten schon in den Ferien umziehen.

Darauf erstmal ein alkoholfreies Weizen …

Hatte vorhin kleinen Anfall, als nötige Unterlagen auf meinem Schreibtisch gesucht. Muss den noch tüchtig entmüllen (Autokorrektur hatte hier „enthüllen“ draus gemacht, trifft es ganz gut) und endlich mal die Ablage machen. Und Kleiderschrank nochmal genau unter die Lupe nehmen. Diesmal werde ich nicht alles unsortiert einfach einpacken wie beim letzten Mal, wo ich einfach nur so schnell wie möglich weg wollte von meinem Ex. Diesmal mache ich einen „schlanken Umzug“.

Hilfreiche Wichtel im Einsatz 🧙🏻‍♀️🧝🏻‍♂️🔨🔧🧼🧹

Gestern Nachmittag fiel spontan eine kleine Gruppe hilfreicher Wichtel bei mir ein. Sie brachten emsig und mit großem Elan meine Küche wieder auf Vordermann: misteten aus, wischen die Schränke und Schubladen aus und überlegten sich ein neues Ordnungssystem.

Es handelte sich um zwei tapfere Recken und zwei holde Maids aus meinem ehemaligen Gemeinschaftskundekurs, die auf die Frage meiner Tochter, warum sie das eigentlich machten, lapidar meinten, das wäre ihr Dank für zwei Jahre Engagement von mir. Noch nie in meinem Leben hat jemand etwas derart Selbstloses für mich getan…

Die Wichtel schufteten acht Stunden lang, meine Tochter half ihnen und ich wurde vertrieben und hinter meinen Schreibtisch an die Korrekturen gesetzt.

Die Küche sieht aus wie neu jetzt.

Ich bin total gerührt.

Klarschiff machen 🚤🗽☁️🌈😃

Hallo Leute, Abiturprüfungen sind geschafft, meine Schüler haben sich ganz gut geschlagen. Zeit innezuhalten und sich innerlich und äußerlich ein bisschen zu sortieren …

Habe mit den Wäschebergen und dem Küchenchaos angefangen und werde mich dann über den Flur zum Wohnzimmer vorarbeiten. Schließlich machen wir morgen Abend Kurstreffen bei mir. Freue mich schon.

Werde außerdem ein paar ausgemistete Bücher über Momox verkaufen und ein bisschen in der Abizeitung blättern und die vergangenen zwei Jahre Revue passieren lassen…

Klarheit schaffen

nor

… Das ist zur Zeit mein Thema. Beruflich und privat bin ich in den letzten Wochen in meiner Metamorphose in Riesenschritten weitergegangen und nun muss ich mich ans Aufräumen machen: die alten Häute müssen weg.

Symbolisch und konkret. Ich habe das tiefe Bedürfnis, dieses Wochenende aufzuräumen, auszumisten und zu putzen. Ich freue mich richtig. Ich will, dass meine neue innere Klarheit sich in meiner Umgebung widerspiegelt.