Advent – eine meiner liebsten Zeiten im Jahr 🌲

Heute hat eine meiner liebsten Zeiten im Jahr begonnen: Der Advent. Ich höre noch die Stimme meines Vaters, wie er mir jeden Tag eine Geschichte aus „Schnüpperle“ vorgelesen hat. Ich rieche noch den Duft der Butterplätzchen, die wir zu dritt ausgestochen und verziert haben. Ich und meine Eltern.

In der Adventszeit war ich immer versöhnt mit dem Leben – und so ist es auch heute.

Mit meinen Kindern habe ich eigene Traditionen begründet und diese tapfer auch in meinen dunkelsten Zeiten aufrechterhalten: Basteln, Backen, Weihnachtspopsongs hören, jeden Sonntag Advent feiern.

Ansonsten bemühe ich mich, seit ich erwachsen bin, um eine bewusste Entschleunigung in dieser Zeit. Ich bin nicht bereit, mich für die Schule oder Geschenke abzuhetzen. Das widerspricht für mich dem Geist dieser Zeit.

Ich gehe die Dinge langsam an. Das sage ich auch Schülern, Kollegen und meiner Familie. Gerade als Gegenpol zu der Hektik, die in diesen Wochen verrückterweise oft verbreitet wird

Ich brauche das einfach, Zeit zum Nachdenken, Lesen und Schreiben. Genau wie die Weihnachtsferien für mich Tage des Rückzugs und der Besinnung sind.

Was ich mir für die nächsten Wochen vornehme 😃😃😃

  1. Vitamine nehmen. (Merke da immer positiven Unterschied, wenn ich das konsequent mache.)
  2. Erst Herbst und dann Advent genießen. (Ich mag den Advent sehr, und den Herbst auch.)
  3. Die Dinge mit Ruhe angehen. (Entschleunigen, wie es Neudeutsch so schön heißt.)
  4. Ab und zu vor mich hinlächeln. (Dann meldet der Mund an das Gehirn, dass es mir gut geht.)
  5. Bewusst Zeit mit meinen Kindern verbringen. (Ergeben sich oft tolle Gespräche, in denen man erfährt, was sie bewegt.)