Ein paar Gedanken über Wege zur Regeneration

Jeder regeneriert sich anders, bei mir kommt es auch sehr darauf an, von was ich mich erholen muss.

Wenn ich mich von viel beruflichem und privatem Stress erholen will, mache ich das gerne bei einem guten und üppigen Essen und ein, zwei Gläsern Chardonnay und sehr gerne mit Freunden.

Ich bin jetzt aber in einem Stadium, wo ich mich sozusagen von eben dieser Art der Belohnungsstrategie wieder erholen muss.

Dafür ist weniger mehr. Weniger Leute, weniger Essen, weniger Alkohol, weniger Kaffee. Mehr Ruhe, frische Luft, Bewegung, mehr Musik, Lesen, Tagebuch schreiben, mehr bewusste Ernãherung.

Außerdem im Programm: Aromamassageöle benutzen, Raum für Licht und Luft in der Wohnung schaffen, zum Beispiel Flur entleeren, dass wieder Energie fließen kann, aufgeräumter Wohnzimmer-Tisch mit Kerzen, frische Blumensträuße in der Wohnung verteilen. Im Stress stopfe ich sowohl mich als auch die Wohnung zu…

Vier Tage Körper und Seele entgiften und auftanken

… das ist mein Plan bis Sonntag und bisher läuft es gut.

Ich mache eine basische Diät zum Entsäuern, bin viel draußen, gönne mir viel Ruhe und Zeit zum Entspannen. Gestern war ich in einem sehr schönen Konzert der Carmina Burana und sowieso habe ich ein für mich ungewöhnliches Bedürfnis nach klassischer Musik, Beethovens Mondscheinsonate zum Beispiel.

Es war einfach alles ein bisschen viel in letzter Zeit und ich muss körperlich und seelisch neue Kraft und Energie tanken.

Spaziergang am Neckar – Balsam für die Seele

Heute war ich mit meinem Schatz am Neckar spazieren. Einmal von Neckarsteinach nach Neckargemünd und wieder zurück. Ganz gemütlich bei bewölktem bis sonnigem Wetter. Das war für mich mal wieder Erholung für Körper und Seele.

(Die Reihenfolge der Bilder stimmt übrigens. Das scheinbare Abendbild ist durch Gegenlicht entstanden.)

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Pausen🏖️ – die unterschätzte Notwendigkeit

Quelle: Google Magazin, Android

„Die Welt schenkt uns keine Zeit für Pausen – wir müssen sie uns nehmen.“

(Julia Scharnhorst, Psychologin, „Brigitte“ 24/2018)

In der aktuellen „Brigitte“ (3/2019) liegt ein kleines Heftchen bei: „50 kluge Gedanken die Kopf & Seele öffnen“ ist der schöne Titel. Das obige Zitat ist auch daraus.

Pausen sind essentiell und zwar, wie Forscher herausgefunden haben, viele, gut verteilte Pausen. Es bringt nichts, die ganze Woche wie ein Bekloppter im Hamsterrad zu laufen und dann am Wochenende versuchen, den Kopf zu frei zu kriegen.

Genauso sollte man nicht nur für seinen Jahresurlaub leben, sondern auch zwischendrin bewusst schöne Entspannungsphasen einbauen, sich am Feierabend oder am Wochenende etwas  Schönes vornehmen, dabei sollte man darauf hören, was einem gerade gut tut und nicht in Freizeitstress verfallen. 

Auch am Arbeitstag selbst sollte man darauf achten, genügend Pausen zu machen. Manchmal hilft es schon, mal kurz das Fenster aufzumachen und tief durchzuatmen. Das mache ich als mitten im Unterricht.

Wenn man Alarmsignale wie Kopfweh oder Rückenschmerzen bemerkt, sollte man auch eine Pause einlegen. Wenn diese länger andauern trotz Sport, gesunder Ernährung und ausreichend Schlaf sollte man abklären, was einem gerade belastet, und wie man gegensteuern kann. Notfalls muss man auch mal etwas Grundlegendes im Tagesablauf ändern. Wir brauchen in der Familie zum Beispiel alle eine Mittagspause, in der wir abhängen und nicht ansprechbar sind. Seit ich das verstanden habe, geht es uns allen besser.

Klassiker wie Massagen können helfen, ich bin danach aber wie tot, weil alle Schmerzzonen aufgeweckt werden. Mir hilft Qi Gong oder mit lieben Menschen Quatsch machen am besten. Bei mir ist es meist Verspannung. Auch wenn ich manchmal gar nicht weiß, warum ich eigentlich gerade so angespannt bin. Das verstehe ich meist erst hinterher, wenn manche Ereignisse geschafft sind und mir ganze Felsbrocken von den Schultern fallen.

 

Lazy Sunday

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Ich liebe diese Sonntage, wo keine Termine oder Aufgaben anstehen, man nichts tun muss und alles tun kann. Was bei mir bei Sturm- und Regenwetter wie heute bedeutet, einfach mit einem Milchkaffee im Sessel abzuhängen und zu lesen, zu schreiben oder meinen Gedanken nachzuhängen.