Bald geschafft!

Ich stehe hier am Bahnhof, um meinen Schatz abzuholen. Ein Tag arbeiten noch und dann sind endlich Pfingstferien, die ich diesmal bitter nötig habe.

Allein diese Woche liegen ein weitere Desillusionierungssituation im Kollegium, eine Lebensmittelvergiftung und eine Tagung in Stuttgart mit megabeschwerlicher Anreise hinter mir.

Ich werde in den Ferien keine Freunde aus der Schule treffen, mit meinen Kindern ins Schwimmbad gehen und mit meinem Sohn die Wohnung weiter auf Vordermann bringen.

Und jetzt erstmal ein Abend mit meinem Schatz, an dessen Schulter ich mein müdes Haupt betten kann.

Drei Leuchttürme🗼🗼🗼

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Heute kam ich fix und fertig von der Arbeit nach Hause und hätte grad losheulen können, so am Ende war ich. Blöde unbedachte Bemerkungen von meinem Abi-Kurs, quälender Nachmittagsunterricht und danach noch ein Gespräch als Mentorin. Dazu noch die Erkältung und Kollegen, die teilweise aus 1000 m Entfernung Stress ausstrahlen.

Meine drei Leuchttürme retteten mich.

Mein Schatz, der auf What’s App meinte, es gäbe „so Tage“ und er hätte sie zur Zeit leider oft, weshalb er mich versteht. (Dabei ist er immer so süß und nie launisch oder so.) Man denkt ja immer, man sei ein Waschlappen, wenn man so durchhängt, dabei ist man halt einfach ein Mensch. Ab Freitag sehen wir uns ein paar Tage und bauen uns gegenseitig auf.

Mein Sohn, der meinte, dass er froh ist, dass er mich als Mutter hat, weil ich so offen sei und man mit mir über alles reden könne.

Meine Tochter, mit der ich in ihrem Bett eine Stunde lang quatschte und rumalberte.

Was haben diese Leuchttürme heute meinen Tag erhellt! Ein Glück, dass ich sie habe.