Wie ich mich auf wichtige Projekte vorbereite

Heute steht wieder mal ein wichtiges Projekt in der Schule an und daher habe ich gestern Abend in der Badewanne nach den fertigen Vorbereitungen reflektiert, ob es ein Schema gibt, wie ich bei so etwas vorgehe, egal, ob es sich um schulische oder private Projekte handelt.

Folgende Punkte haben sich herauskristallisiert:

Brainstorming.

Leute mit ins Boot holen.

Listen erstellen und diese abarbeiten.

Bei alledem auch Aufgaben verteilen, das heißt, nicht alles allein machen.

Immer wieder fällt jemand etwas ein, was auch erledigt oder bedacht werden muss, das ist normal, nicht genervt werden, einfach auch das abarbeiten.

Vor dem Projekt entspannen und gegebenenfalls Räume und sich selbst verschickern (Begriff meiner Tochter) oder anderweitig vorbereiten.

Bei der Durchführung des Projekts gute Laune ausstrahlen und flexibel und locker bleiben, wenn es anders läuft, als gedacht.

So gehe ich bei Projekten aller Art vor, das heißt bei Geburtstagen der Kinder und mir, Essenseinladungen sowie schulischen Projekten.

Essentiell erscheinen mir die Punkte Planung, Teamwork, gute Laune und Flexibilität.

Die letzten beiden Dinge finde ich besonders wichtig. Meine Mutter zum Beispiel organisierte früher Familiengeburtstage wie Staatsbanketts und ließ dann jeden spüren, wie viel Mühe das gekostet hatte und wenn jemand das vierte Stück Braten ablehnte, gab’s gleich eine Staatskrise. Ich finde es wichtiger, dass man dafür sorgt, dass sich möglichst alle wohlfühlen. Man selbst und die anderen.

Bei schulischen Projekten gilt: Wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, sollte man es besser lassen, wenn das möglich ist. Die Begeisterung für die Sache trägt einem nämlich durch die Klippen des Projekts und sorgt dafür, dass man auch andere begeistern kann.

Wünscht mir Glück, dass alles klappt heute – oder dass es zumindest so aussieht.

[Nachtrag, am frühen Abend: Hat alles prima geklappt! Euer Daumendrücken hat geholfen!😊]