Glauben und Vertrauen

„Gott ist wie die Sonne, man kann ihn nicht immer sehen, aber er ist immer da.“

Das sagte mein Sohn in dem von den Konfirmanden gestalteten Gottesdienst letztes Jahr im April.

Daran musste ich gestern denken, als ich Tetes Beitrag über die Sonne las.

Ich finde diesen Satz von meinem Sohn sehr wahr und tröstlich.

Eines meiner anderen Lieblingszitate zu Gott ist ein jüdischer Witz:

„Mosche kommt in den Himmel und schaut sich mit Gott gemeinsam seinen Lebensweg an, der als Fußspuren im Sand erscheint. Mosche fragt Gott: ‚Und wem gehören die Fußspuren da neben mir?‘ Gott sagt: ‚Das sind meine. Ich habe dich auf deinem Lebensweg begleitet.‘ Da sagt Mosche sauer: ‚Und da, ausgerechnet in meiner schwersten Zeit, da sind nur zwei Fußstapfen. Wo warst du, als ich dich am nötigsten gebraucht hätte?!‘ Gott lächelt Mosche an: ‚Mosche, das sind meine Fußstapfen. In dieser Zeit habe ich dich getragen.'“

Trost

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„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürcht ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Wie oft habe ich diese Verse schon innerlich gesagt, wenn ich verzweifelt war und sie haben immer geholfen. Und wenn es nur ist, weil der Puls langsamer wird. Aber natürlich ist es auch eine magische Formel. Die wirkt, weil man daran glaubt. Ich jedenfalls spüre, dass ich nicht allein bin und das spendet mir Trost.