Schlafstörungen – voilà, da sind sie wieder 🐺🌙

… und diesmal ist die Hitze keine Ausrede. Es hat abgekühlt. Schlafe völlig fertig früh ein und wache in der Mitte der Nacht auf und denke hellwach nach.

Darüber, wie sich unsere Schule verändert hat, dass ich mehr Abstand brauche zum Job als früher …

wie ich diese Woche meine 10 (!) Ausmistungsmüllsäcke zu einem Recyclinghof bringen kann, dass ich ab Donnerstag eine Putzhilfe habe, wie ich meine Finanzen in den Griff bekomme …

dass meine Tochter furchtbar stur ist, ob ich vielleicht einfach die Hälfte der Schuljahresabschlussfeste schwänze, dass ich 10 Kilo mehr wiege als letztes Jahr um die Zeit, dass die Halbwertszeit meiner Erholungsphasen immer geringer wird.

I can not sleep 🌕🐺

(Quelle: abenteuerastronomie)

Was soll ich sagen, seit Nächten wache ich wieder mal immer so um Drei oder Vier auf und bin dann hellwach, wirklich hellwach. Keine Grübelspirale oder so, sondern ready to rock my day. Und das mache ich dann meistens auch: Ich beginne einfach meinen Tag, frühstücke, mache Qi Gong und/oder ein bisschen Haushalt, blogge, schreibe Tagebuch oder lese. Das habe ich von meiner Mutter gelernt, die grämt sich nicht, wenn sie nicht mehr einschlafen kann, sondern schreibt Gedichte oder Erzählungen.

Oft bin ich dann nach zwei, drei Stunden wieder rechtschaffen müde und in den Ferien oder am Wochenende lege ich mich dann einfach nochmal hin. In der Schulzeit trinke ich noch einen Kaffee und gehe los. Meist mache ich dann nach der Arbeit, selbst wenn die mal bis Fünf geht, ein Nickerchen.

Ich bin froh, dass ich mit diesen vermutlich wechseljahresbedingten Schlafstörungen so locker umgehen kann. Aber ich sage mir immer, ich schlafe ja! Als ich depressiv war, lag ich oft nächtelang von 22 Uhr bis zum Weckerklingeln wach, grübelte und konnte nicht schlafen. Gar nicht. Zero. Niente. Nada. Da ist das jetzt zum Glück ne ganz andere Nummer. Auch wenn ich mir bei Vollmond manchmal wie ein Werwolf vorkomme… Auch in anderen – vollmondfreien – Phasen habe ich diese vollkommene Wachheit am sehr frühen Morgen. In anderen Nächten wiederum wache ich oft nur kurz auf, trinke einen Tee und schlafe wieder ein. Selbst ich heule nicht immer den Mond an…