Story with Happy End (At the Moment) 😊🌻🤸🏻‍♀️

War ja gestern im Highschool Musical „Veronica“ unserer Schüler. Wow, wow, WOW. SENSATIONELL. Gesang, Tanz, Musik (alles weitgehend selbstständig einstudiert, arrangiert und inszeniert) und eine zugegebenermaßen verstörende Handlung.

Mein Lieblingssatz aus dem Stück: „Wenn du die ganze Zeit glücklich wärst, wärst du ja kein Mensch mehr.“ Sehr wahr.

Danach habe ich noch lange mit Exschülern gequatscht und dann bin ich halt doch noch zum Kollegenfest. Alle Warmduscher waren eh schon weg und ich hatte mit einer kleinen Crew Spaß bis Mitternacht. Bin wieder einigermaßen versöhnt mit meinem Arbeitsplatz. Es ist gut, ohne Groll am Freitag in die Ferien zu gehen.

Endspurt! 🐎🐕🐘🦆🐌

Okay, ab morgen heißt es also Arschbacken zusammenkneifen, wie wir im Odenwald sagen, und Endspurt bis Ende Juli.

Mündliches Abitur, letzte Klassenarbeiten, jammernde, lethargische Schüler, von Stress und Hitze genervte Kollegen auf Autopilot.

Mal gucken, wie lange die Erholung hält… Vor den Ferien hatte ich die Schnauze voll wie selten… Keep smiling… 😬

Wieder mal mein altes Thema: Nähe und Distanz

Ich weiß nicht, ob jemand von euch das nachvollziehen kann. Ich verbringe lieber Zeit mit anderen, wenn ich gut drauf bin, wenn es mir gutgeht, ich, wie mein Papa sagen würde, „aufgeräumt“ bin.

Wenn ich unter Stress bin, habe ich das starke Bedürfnis, mich zurückzuziehen. Viele Kollegen und auch Freunde von mir sind da ganz anders: Sie erzählen allen von dem Druck, unter dem sie stehen, wollen Ratschläge oder aber meistens nur sich einfach mal ausheulen, Verständnis finden, Ablenkung suchen, was auch immer.

Wie ich in den letzten Wochen wieder feststellen musste, ticke ich völlig anders: Ich muss mich unter Stress auf mich selbst konzentrieren, meine Kräfte bündeln. Meine Energien bei mir behalten.

Dadurch entsteht zwangsläufig ein Ungleichgewicht: Bei mir weinen sich viele Menschen aus, lassen ihr zerrüttetes Selbstbewusstsein aufrichten, ihre Energien aufladen, was auch immer. Ich dagegen helfe mir meistens am besten selbst.

Die einzigen, die mich im Stress nicht nerven, sind meine Kinder und mein Mann. Sie sind gewissermaßen ja auch ein Teil von mir und sie können mich auch in Extremsituationen einfach nehmen, wie ich bin: ob in totaler Rage, als Häufchen Elend oder am Rande des Nervenzusammenbruchs…