Liebe 🌹

Die Menschen, die behaupten, das Hochgefühl in der Liebe sei nach drei bis sechs Monaten vorbei, haben noch nicht erlebt, wie körperliche Liebe und seelische Liebe mit der Zeit wachsen und immer schöner werden.

Neue Dimensionen sich öffnen und Grenzen fallen. Es ist die vollkommene Glückseligkeit, das, was in Liedern und Gedichten seit Anbeginn der Zeit besungen wird. Ein Gleichklang und Ineinandertauchen.

Gesundheitscheck und Gesundheitsrezept – der momentane Stand🤸‍♀️🏃‍♀️🧘‍♀️

Wie ihr wisst, hat mich meine Ärztin vor ein paar Wochen ermahnt, dass ich so nicht weitermachen könne, und die theatralische Äußerung meines Mannes, er wolle nicht als „Witwer“ dastehen, als durchaus berechtigte Furcht eingestuft, was mich ziemlich geschockt hat.

Was ist seither passiert? Nun ja, wie immer, wenn mir jemand sagt, ich soll abnehmen, war ich gestresst und habe, auch wegen Megastress im Beruf vor den Ferien, erstmal drei Kilo zugenommen. Lach!

Die sind inzwischen wieder runter und sogar ein bisschen mehr, nicht zuletzt, weil ich Ferien habe. Stress birgt bei mir nunmal die Gefahr, mich mit energiehaltigem Essen zu versorgen und Weinchen zur Entspannung zu trinken.

Wie ich berichtet habe, hatte diese Stressernährung und wahrscheinlich auch der Stress selbst zu einer Übersäuerung des Körpers geführt, was sich bei mir in starken Gelenk- und Muskelschmerzen äußerte. Vier Tage basische Diät (Pflanzenkost und Tee) brachten zum Glück rasche Linderung.

Glücklich über meine Schmerzfreiheit ernähre ich mich immer noch überwiegend von Gemüse, Obst, Kartoffeln, Reis und Vollkorn. Das tut mir einfach gut.

Ansonsten mache ich Gymnastik und gehe viel Spazieren und achte auf Entspannungsinseln in meinem Tag. Die Zeit nach den Pfingstferien bis zu den großen Sommerferien wird zeigen, ob das ein belastbares Konzept ist…

Körper und Seele – Auswertung meines gestrigen Waldspaziergangs

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Gestern war ich mal wieder im Wald spazieren. Und was soll ich sagen: Ich bin nicht fit. Schmerzt sonst an schlechten Tagen nur der schnell gereizte Schleimbeutel an meiner linken Hüfte, tat diesmal gefühlt alles weh.

Ich vermute der Stress. War ein bisschen blöd, weil es mir schwer fiel, den Wald wie sonst zu genießen, auch wenn ich versucht habe, tief zu atmen und mich bewusst auf die schönen Ecken zu konzentrieren. (Vgl. die gestrige Bilderstrecke, die ich abends noch ergänzt habe, weil es beim ersten Post technische Probleme gab.)

Ich denke, mein Körper ist mal wieder übersäuert, wie letztes Jahr im Spätsommer/Herbst. Da ich schon fast vegetarisch und zuckerarm lebe, werde ich jetzt zusätzlich versuchen, das inzwischen fast tägliche Glas Wein (Schande über mich, aber es wirkt so entspannend) zu reduzieren, Basenpulver in meinen Tee zu rühren und wieder mehr Qi Gong zu machen. (Yoga habe ich versucht, passt zur Zeit aber nicht mehr für mich.) Und ganz wichtig: dafür zu sorgen, dass genug Schönes in meinem Leben vorkommt.

Belege dafür, dass die Richtung stimmt

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Es gibt ja sowas wie ein Lebensgefühl und sowas wie harte Fakten. Und im Körper spiegelt sich nunmal sehr deutlich wider, wie es der Seele geht.

Dass es mir besser geht als vor ein paar Jahren, spüre und genieße ich jeden Tag – aber dass es wirklich nachweisbar so ist, lässt sich tatsächlich auch mit ein paar hard facts untermauern: Ich konnte sowohl Blutdrucksenker als auch Betablocker absetzen, ich kann kilometerlang wandern, ohne aus der Puste zu kommen, ich konnte mein Deputat nach und nach aufstocken, ohne dass es mich unter Stress setzt, und meine Haare sind wieder voller, wie gestern meine Friseurin erfreut bemerkte.

Es ist wirklich erstaunlich, welch verheerende Auswirkungen jahrelanger Dauerstress auf meine Gesundheit hatte, und es ist sehr erfreulich, dass eine Veränderung der Lebenssituation zum Guten sich so deutlich positiv auch gesundheitlich niederschlägt.

Sich selbst liebevoll betrachten

„Sich wertend anzuschauen, ist für jede Frau der Kern von Unglück. Ich bin auch nicht frei davon.“

(Isabella Rosselini)

Dass selbst eine Beauty und ein Weltstar wie Isabella Rosselini „wertend“ automatisch mit abwertend gleichsetzt, macht mich fertig. Was ist nur los mit uns Frauen?! Ehrlich, die ganzen emanzipatorischen Errungenschaften nutzen nichts, wenn wir uns selbst so geringschätzig betrachten, weil uns dann bei aller Kompetenz immer eine Bemerkung über unser Äußeres aus der Bahn werfen kann.

Ich habe gelernt durch Spiegelmeditation, bei der mich ein sehr lieber Mensch begleitet hat, mich selbst liebevoll zu betrachten. Insgesamt würde ich auch sagen, dass ich mich heute in meiner Haut viel wohler fühle als vor ein paar Jahren. Und das höre ich von vielen Frauen in meinem Alter oder auch älter. Vielleicht, weil man sich besser kennt.

Und sicher ist es ein Vorteil, wenn man sich zwar attraktiv findet, sich aber über mehr als eine äußere Hülle definiert und auch den eigenen Charakter zunehmend gnädig betrachtet.

Mein Körper ist mein Freund – über die Weisheit des Körpers

Im letzten Beitrag gestern  habe ich geschrieben, dass mir alles zu viel wird, weil ich das Gefühl hatte, die Sorgen in verschiedenen Bereichen werden zu viel.

Was soll ich sagen? Heute sieht das Ganze schon wieder anders aus, mein Partner  hat endlich  ein Vorstellungsgespräch, wodurch ein zentraler Kummer bald beendet sein könnte, und ich, ich habe jetzt eine fette Erkältung, weil mein Körper im seiner Weisheit beschlossen hat, dass ich mal eine Auszeit brauche.

Damit meine ich vor allem eine emotionale Auszeit, in der ich mich darum kümmere, wieder meine Ressourcen zu stärken. Aber natürlich auch körperliche Regeneration mit viel Schlaf gesundem Essen, wenig oder keinem Alkohol und Entspannungsübungen. 

Früher habe ich meine Körpersignale da ja gerne mal ignoriert, was mit häufigen und hartnäckigen Infekten und in emotionaler Hinsicht mit einer gewissen seelischen Erschöpfung einherging.

Da ich nun aber alleinerziehend bin, habe ich automatisch die Verantwortung, alleine alles zu stemmen, was dazu führt, dass ich viel nachhaltiger mit meinen Kräften haushalte als früher. (Außerdem steht kein Ehemann hintendran und keift, wenn es mal nicht so ordentlich ist.)

Auch höre ich insgesamt viel mehr darauf, was mein Körper mir sagen will, weil ich begriffen habe, dass er mein Freund ist, der mich warnt, wenn etwas in die falsche Richtung läuft. 

Ich weiß, in unserer Gesellschaft geht es oft um höher, schneller, weiter und vor allem mehr, mehr, mehr. Aber inzwischen ohne mich.