Prüfungen im Leben ⬆️↗️➡️↘️⬇️↙️⬅️↖️↕️↩↪⤴️⤵️🔃🔄

Manchmal geht es im Leben darum, Prüfungen zu bestehen. Und ich meine jetzt nicht solche, in denen man Noten erhält.

Mein Mann und meine Kinder stehen gerade vor solchen Prüfungen und ich mit ihnen. Leider belastet das teilweise auch unsere Beziehungen, die dadurch quasi mit auf dem Prüfstand stehen.

Ohne Filter!💃

Habe gerade festgestellt, dass ich mir ohne Filter auf Fotos besser gefalle als mit. Sieht lebendiger aus.

Die Spuren, die das Leben in meinem Gesicht hinterlassen hat, gehören zu mir und stehen mir ganz gut. Sehe erfahren aus, interessant, als wüsste ich, wo’s langgeht.

Früher habe ich mich oft erschrocken, wenn ich mich zufällig im Schaufenster oder im Spiegel an der Restaurantwand sah. Oder in der Zeitung wegen einem Artikel über eine Schulversammlung oder beim Interview im Abschlussfilmchen der Abis.

Inzwischen denke ich: Ach, die sieht doch ganz symphatisch aus.

Manchmal bist du zu langsam für dein Leben 🐌

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Die letzten drei Wochen war in meinem Leben die Hölle los: Schuss vor den Bug von meinem Körper, Magenschleimhautentzündung meiner Tochter. Daraufhin ihre Entscheidung zum Schulwechsel. Schriftliches Abitur. Erkenntnisse über mich und andere.

Bisschen viel alles. Ich denke, ihr kennt das: manchmal passiert monatelang gefühlt nichts und dann bewegt sich das Leben plötzlich in Riesenschritten und man muss gucken, dass man mitkommt…

Lobpreisung des Frühlings: Ein Fest der Sinne

Diese grünen Bäume, diese Blumen (manche wie der bezaubernde Löwenzahn, der so fröhlich gelb aus den Wiesen und Pflastersteinen ploppt, angeblich „Unkraut“), diese nach Blüten und Nektar duftende Luft, dieses bezaubernde Vogelgezwitscher, das Gras unter meinen Füßen, die Natur in Kommunikation mit mir.

Der Frühling weckt all meine Sinne. Er ist ein guter Liebhaber, ich bin ganz betört von ihm. Verliebt in den Frühling. Das Leben.

Hier ein paar Eindrücke von meinem gestrigen Spaziergang…

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PS: Habe die erste Pusteblume gepustet dieses Jahr.

Das gehört wohl dazu – die Lebensmitte als zweite Pubertät

(Quelle: pixabay)

Was soll ich sagen: Manchmal fühle ich mich jetzt wie in der zweiten Pubertät. Zum Glück sind meine Kinder gerade in der ersten und verstehen mich deshalb gut.

Zwischen Höhenflug und Tal der Verzweiflung, Lachkrampf und Heulanfall liegen oft nur wenige Momente. Man/frau ist eben einfach dünnhäutiger.

Gleichzeitig erlebt man alles viel intensiver, wodurch das Leben nicht mehr so an einem vorbeirauscht, sondern man plötzlich den Eindruck hat: Hey, da passiert ja richtig was! Da geht’s ja voll ab! Und genau so ist es auch.

Eine anstrengende, aber auch wundervolle Zeit.

Denke anders, lebe anders

Auf mich trifft das 100 Prozent zu. Ich dachte, ich hätte alle Entscheidungen für immer getroffen, Haus, Ehe, Kinder – Leben geplant bis zur Pension. War ja so eine Sicherheitsfanatikerin.

Seit dem 4. September 2015 ist mein Leben ein völlig anderes.

Ich habe mich nämlich gefragt:

Was will ICH?

WAS will ich?

Was WILL ich?

Die Weisheiten von den Fotos sind aus dem Buch von Streleck, das damals noch nicht geschrieben war.

Mich hat damals der Roman „Zwei an einem Tag“ sehr beeindruckt, in dem klar wurde, wie sehr sich das Leben aufgrund von Entscheidungen wandeln kann.

Auch das Marc-Aurel-Zitat „Im Laufe der Zeit nimmt die Seele die Farben der Gedanken an“ hatte schon Jahre zuvor bei mir was ausgelöst.

Ab und an im Leben muss man einfach innehalten und sich fragen, ob man noch auf einem Weg ist, der zu einem passt.

Das bedeutet nicht, dass man versagt oder falsche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen hat, sondern dass man sich wandelt und die Menschen um einen herum und andere äußerliche Gegebenheiten eben auch…