Tanz ins Leben 💃🤸‍♀️🌻

Ich streame gerade die Teenie-Serie „Dance Academy“, die ich früher auf KIKA mit meinen Kindern gesehen habe.

Finde sie immer noch sehr gut gemacht, besonders die Reflexionen, die von Tara eingesprochen werden.

Insgesamt ist es eine Ermutigung, sich etwas zu trauen, etwas zu wagen. Es geht um Selbstfindung, Liebe und Freundschaft.

Ehrlich gesagt ist es eine sehr gute Serie auch für Erwachsene.

Ein Wort zur Liebe

Gestern war ich irgendwie sehr dünnhäutig. Leicht zum Ausbruch zu bringen in jeder Hinsicht.

Und da waren zwei Menschen einfach für mich da, mein Sohn und mein Mann. Nahmen mich in den Arm, sagten mir liebe Worte. Besänftigten meine Wut und wischten meine Tränen weg.

Und meine Tochter? Die ist selbst gefangen in ihrer Pubertätskrise… Die besänftige ich…

Ich hatte ja keine Ahnung – Über die Liebe

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Ehrlich, ich hatte keine Ahnung, ich habe das einfach nicht geglaubt, dass Liebe wirklich so sein kann. So erfüllend, so atemberaubend, so glückseligmachend. Ein Verbindung von Seele, Geist und Körper. Eine magische, eine spirituelle Erfahrung. Das Gefühl, sich gegenseitig Heimat zu sein.

Im Nachhinein weiß ich, dass ich meinen ersten Mann in diesem allumfassenden Sinne nicht wirklich geliebt habe. Aber ich wusste einfach nicht, dass das Realität sein kann. Dieser Satz aus dem Buche Salomon: „Sie erkannten sich.“

Ich bin keine Vorzeigemutter – ein etwas peinliches Geständnis

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Okay, bringen wir es gleich hinter uns: ich habe keinen langem Atem, kein Durchhaltevermögen, bin null zäh. In unserer sogenannten Leistungsgesellschaft bin ich eine Null. Außerdem habe ich aus Kummer über die totale Pubertäts- und Schul- und Einsamkeitsverzweiflung meiner Tochter gerade gegen den ausdrücklichen Rat meiner Ärztin eine halbe Flasche Weißwein (schlimm!) zu einer Fertigpizza (unverzeihlich!!!), die immerhin vegetarisch und aus dem Hochpreissegment war (Fleißsternchen*), zu mir genommen.

Nunja, meine Tochter hat mir gestern eröffnet, dass sie das Gymnasium total stresst und sie lieber auf die Realschule will. Sie will Zeit zum Chillen haben. Dass sie eine handfeste Gastritis (Magenschleimhautentzündung) hat, erhärtet ihre Argumentation. Ich könnte jetzt sagen, Kind, aber du hast doch den Grips fürs Gymi, aber das wäre nur die halbe Wahrheit, den nötigen Biss und Ehrgeiz wie ihr Bruder hat sie eben nicht.

Und ich, ich habe definitiv nicht den Nerv, das gegen ihren Willen durchziehen. Jetzt ist es raus: als Mutter bin ich… Nunja, ich denke mal je nach Sichtweise ein Totalausfall, gechillt, sensibel… Ich will jedenfalls, dass mein Kind glücklich ist. Und sorry, das Abitur braucht man nicht, um glücklich zu sein. Eine Mutter, die einem liebt und unterstützt, schon.

Wozu ich auf den Spuren Amors fähig bin ❤️🌹

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Frisch verliebt war und bin ich immer zu erstaunlichen Höchstleistungen fähig. Hier einige Beispiele:

Mit 18 für meine damalige Liebe über verschlossenes Tor geklettert nachts um Drei und Rülpsen gelernt. (Er fand es lächerlich, dass ich das nicht konnte, weil ich so gut erzogen war.)

Mit 21 Gleitschirmbegleitflug für meinen Freund und späteren Mann. Dabei blöd gelandet und im Genick verletzt und beim Flug runter bei den Kurven übergeben.

Mit 43 in Kur nach Trennung mit heißem Typen mehrere kilometerlange Bergwanderungen mit ungeeignetem Schuhwerk und vollkommen untrainiert gemacht. Der Typ war beeindruckt (konnte Schnappatmung nicht verbergen), ist aber trotz Schnaps nix geworden. (Aber mit einem anderen…)

Für meinen Exfreund angefangen wieder zu joggen, um mit ihm Zeit im Wald zu verbringen. (DAS war mal was Gutes, davon profitiere ich noch heute.)

Für meinen Schatz die Wohnung radikal ausgemistet. (Er stand unter Schock nach Besuch, weil bei Trennung Hals über Kopf ausgezogen und daher keine Zeit zum Ausmisten war und Wohnung ohne Versteckmöglichkeiten, da mir kein Keller und kein Speicher zur Verfügung steht.) Habe allen Ernstes Container bestellt. War sehr befreiend und davon profitiere ich auch noch heute.

Genauso wie davon, dass ich inzwischen viel gesünder lebe, als noch vor ein paar Jahren: gesündere Ernährung und mehr Sport. – Meine Perspektive hat sich halt geändert : Es reicht mir nicht mehr, den Tag zu überstehen, sondern ich will jetzt mit einem Menschen, der mich liebt und ich ihn, gemeinsam zusammen alt werden. Meine Kinder und meine Eltern finden auch, dass ich viel entspannter und glücklicher wirke. Und davon profitieren alle in meinem Umfeld.

Mit anderen Worten: Ein Weg zu erkennen, ob jemand zu einem passt, ist zu prüfen, was man unter seinem Einfluss so macht…