Schlafstörungen – voilà, da sind sie wieder 🐺🌙

… und diesmal ist die Hitze keine Ausrede. Es hat abgekühlt. Schlafe völlig fertig früh ein und wache in der Mitte der Nacht auf und denke hellwach nach.

Darüber, wie sich unsere Schule verändert hat, dass ich mehr Abstand brauche zum Job als früher …

wie ich diese Woche meine 10 (!) Ausmistungsmüllsäcke zu einem Recyclinghof bringen kann, dass ich ab Donnerstag eine Putzhilfe habe, wie ich meine Finanzen in den Griff bekomme …

dass meine Tochter furchtbar stur ist, ob ich vielleicht einfach die Hälfte der Schuljahresabschlussfeste schwänze, dass ich 10 Kilo mehr wiege als letztes Jahr um die Zeit, dass die Halbwertszeit meiner Erholungsphasen immer geringer wird.

Auf der Suche nach dem Schlüssel

Was habe ich in meinem Leben schon Schlüssel gesucht. Eigentlich hat er einen festen Platz, aber gestern war ich in Gedanken und dann ging das Drama des Suchens wieder los.

Was hilft: Alles abgehen, alles nochmal durchdenken, vor allem, wann man ihn zuletzt hatte (schwierig, da alles automatisiert). Meine Tochter, Kollegen oder andere hilfreiche Geister um Hilfe bitten. Eine Kollegin betet zu dem heiligen Antonius.

Was gar nicht hilft, aber auch passiert: In Hektik verfallen, verzweifeln, heulen.

Gefunden habe ich ihn oder andere für mich zum Beispiel schon im Türschloss, auf dem Regal vom Schulklo, im Manteltaschenfutter, in der Handtasche, wo er bei mir nicht war, als die Kollegin guckte, aber schon.

Tja, eines tröstet mich wenigstens: Es ist keine Alterserscheinung, mit 15 hatte ich eine Phase, da habe ich täglich gesucht. Hängt eher von dem aktuellen Stresslevel, der jeweiligen Müdigkeit oder Zerstreutheit ab. Oft ist die Schlüsselsuche ein Hinweis, dass man sich mehr Zeit nehmen sollte oder mehr Pausen.

Ein chinesisches Sprichwort sagt zu Recht:

„Wer es eilig hat, muss langsam gehen.“

Was für Blogs ich gerne lese – eine Reflexion

Ich stolpere, wenn ich durch die Blogwelt scrolle, immer wieder darüber, welche Blogs ich nicht lese, jedenfalls bisher. Ich finde das sehr interessant, weil sich das erheblich von meinem sonstigen Leseverhalten unterscheidet: Ich vermeide politische Blogs, literarische Blogs und Ich-bin-gestresste-Mutter-aber-nehm’s-mit-Humor-Blogs. Obwohl ich, wie gesagt, mich sonst sehr wohl mit diesen Themen beschäftige.

Das Bloggen ist für mich eine Auszeit. Hier lese ich gerne Blogs von Dichtern, Künstlern und Blogs von Menschen, die über das Leben und sich selbst nachdenken. Von Suchenden, die ihre vorläufigen Erkenntnisse mit uns teilen, so wie ich es hier auch versuche. Das tut mir sehr gut, sowohl das Lesen als auch das Schreiben.

Kommt gut ins Neue Jahr! ✨✨✨