Nachts auf dem Balkon🌙

Es ist drei Uhr nachts, ich bin wach geworden und wie so oft zur Zeit auf den Balkon gegangen. Genieße die himmlische Ruhe, die kühle Luft und das Rauschen des Baches. Denke nach, über den Tag, der kommen wird.

Man könnte es eine kleine Meditation nennen. Auch tagsüber suche ich solche Momente der Stille und Einkehr. Sie geben mir Kraft.

Vier Tage Regeneration – eine Auswertung

Der Abend des verlängerten Wochenendes naht. Zeit, ein Fazit zu ziehen, was basische Diät und Entspannung gebracht haben.

Was es bewirkt hat:

Hurra, die Beinschmerzen sind weg.

Die Verdauung funktioniert wieder.

Die draufgefutterten Stresskilos sind bis auf eins weg. (Das heißt, zwei Kilo sind runter.)

Ich bin ruhiger und gleichzeitig tatkräftiger.

Was ich beibehalten will:

Vorwiegend basisch ernähren, d.h. viel Gemüse, Obst, Kräutertee. Wenig Fleisch, tierische Fette, Kaffee, Alkohol.

Wieder regelmäßig Tagebuch schreiben.

Ab und an bewusst klassische Musik hören.

Wieder mehr lesen.

Öfter zurückziehen.

Wieder mal mein altes Thema: Nähe und Distanz

Ich weiß nicht, ob jemand von euch das nachvollziehen kann. Ich verbringe lieber Zeit mit anderen, wenn ich gut drauf bin, wenn es mir gutgeht, ich, wie mein Papa sagen würde, „aufgeräumt“ bin.

Wenn ich unter Stress bin, habe ich das starke Bedürfnis, mich zurückzuziehen. Viele Kollegen und auch Freunde von mir sind da ganz anders: Sie erzählen allen von dem Druck, unter dem sie stehen, wollen Ratschläge oder aber meistens nur sich einfach mal ausheulen, Verständnis finden, Ablenkung suchen, was auch immer.

Wie ich in den letzten Wochen wieder feststellen musste, ticke ich völlig anders: Ich muss mich unter Stress auf mich selbst konzentrieren, meine Kräfte bündeln. Meine Energien bei mir behalten.

Dadurch entsteht zwangsläufig ein Ungleichgewicht: Bei mir weinen sich viele Menschen aus, lassen ihr zerrüttetes Selbstbewusstsein aufrichten, ihre Energien aufladen, was auch immer. Ich dagegen helfe mir meistens am besten selbst.

Die einzigen, die mich im Stress nicht nerven, sind meine Kinder und mein Mann. Sie sind gewissermaßen ja auch ein Teil von mir und sie können mich auch in Extremsituationen einfach nehmen, wie ich bin: ob in totaler Rage, als Häufchen Elend oder am Rande des Nervenzusammenbruchs…

Ein paar Gedanken über Wege zur Regeneration

Jeder regeneriert sich anders, bei mir kommt es auch sehr darauf an, von was ich mich erholen muss.

Wenn ich mich von viel beruflichem und privatem Stress erholen will, mache ich das gerne bei einem guten und üppigen Essen und ein, zwei Gläsern Chardonnay und sehr gerne mit Freunden.

Ich bin jetzt aber in einem Stadium, wo ich mich sozusagen von eben dieser Art der Belohnungsstrategie wieder erholen muss.

Dafür ist weniger mehr. Weniger Leute, weniger Essen, weniger Alkohol, weniger Kaffee. Mehr Ruhe, frische Luft, Bewegung, mehr Musik, Lesen, Tagebuch schreiben, mehr bewusste Ernãherung.

Außerdem im Programm: Aromamassageöle benutzen, Raum für Licht und Luft in der Wohnung schaffen, zum Beispiel Flur entleeren, dass wieder Energie fließen kann, aufgeräumter Wohnzimmer-Tisch mit Kerzen, frische Blumensträuße in der Wohnung verteilen. Im Stress stopfe ich sowohl mich als auch die Wohnung zu…