Gesundheitscheck und Gesundheitsrezept – der momentane Stand🤸‍♀️🏃‍♀️🧘‍♀️

Wie ihr wisst, hat mich meine Ärztin vor ein paar Wochen ermahnt, dass ich so nicht weitermachen könne, und die theatralische Äußerung meines Mannes, er wolle nicht als „Witwer“ dastehen, als durchaus berechtigte Furcht eingestuft, was mich ziemlich geschockt hat.

Was ist seither passiert? Nun ja, wie immer, wenn mir jemand sagt, ich soll abnehmen, war ich gestresst und habe, auch wegen Megastress im Beruf vor den Ferien, erstmal drei Kilo zugenommen. Lach!

Die sind inzwischen wieder runter und sogar ein bisschen mehr, nicht zuletzt, weil ich Ferien habe. Stress birgt bei mir nunmal die Gefahr, mich mit energiehaltigem Essen zu versorgen und Weinchen zur Entspannung zu trinken.

Wie ich berichtet habe, hatte diese Stressernährung und wahrscheinlich auch der Stress selbst zu einer Übersäuerung des Körpers geführt, was sich bei mir in starken Gelenk- und Muskelschmerzen äußerte. Vier Tage basische Diät (Pflanzenkost und Tee) brachten zum Glück rasche Linderung.

Glücklich über meine Schmerzfreiheit ernähre ich mich immer noch überwiegend von Gemüse, Obst, Kartoffeln, Reis und Vollkorn. Das tut mir einfach gut.

Ansonsten mache ich Gymnastik und gehe viel Spazieren und achte auf Entspannungsinseln in meinem Tag. Die Zeit nach den Pfingstferien bis zu den großen Sommerferien wird zeigen, ob das ein belastbares Konzept ist…

Körper und Seele – Auswertung meines gestrigen Waldspaziergangs

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Gestern war ich mal wieder im Wald spazieren. Und was soll ich sagen: Ich bin nicht fit. Schmerzt sonst an schlechten Tagen nur der schnell gereizte Schleimbeutel an meiner linken Hüfte, tat diesmal gefühlt alles weh.

Ich vermute der Stress. War ein bisschen blöd, weil es mir schwer fiel, den Wald wie sonst zu genießen, auch wenn ich versucht habe, tief zu atmen und mich bewusst auf die schönen Ecken zu konzentrieren. (Vgl. die gestrige Bilderstrecke, die ich abends noch ergänzt habe, weil es beim ersten Post technische Probleme gab.)

Ich denke, mein Körper ist mal wieder übersäuert, wie letztes Jahr im Spätsommer/Herbst. Da ich schon fast vegetarisch und zuckerarm lebe, werde ich jetzt zusätzlich versuchen, das inzwischen fast tägliche Glas Wein (Schande über mich, aber es wirkt so entspannend) zu reduzieren, Basenpulver in meinen Tee zu rühren und wieder mehr Qi Gong zu machen. (Yoga habe ich versucht, passt zur Zeit aber nicht mehr für mich.) Und ganz wichtig: dafür zu sorgen, dass genug Schönes in meinem Leben vorkommt.

Belege dafür, dass die Richtung stimmt

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Es gibt ja sowas wie ein Lebensgefühl und sowas wie harte Fakten. Und im Körper spiegelt sich nunmal sehr deutlich wider, wie es der Seele geht.

Dass es mir besser geht als vor ein paar Jahren, spüre und genieße ich jeden Tag – aber dass es wirklich nachweisbar so ist, lässt sich tatsächlich auch mit ein paar hard facts untermauern: Ich konnte sowohl Blutdrucksenker als auch Betablocker absetzen, ich kann kilometerlang wandern, ohne aus der Puste zu kommen, ich konnte mein Deputat nach und nach aufstocken, ohne dass es mich unter Stress setzt, und meine Haare sind wieder voller, wie gestern meine Friseurin erfreut bemerkte.

Es ist wirklich erstaunlich, welch verheerende Auswirkungen jahrelanger Dauerstress auf meine Gesundheit hatte, und es ist sehr erfreulich, dass eine Veränderung der Lebenssituation zum Guten sich so deutlich positiv auch gesundheitlich niederschlägt.

Denke anders, lebe anders

Auf mich trifft das 100 Prozent zu. Ich dachte, ich hätte alle Entscheidungen für immer getroffen, Haus, Ehe, Kinder – Leben geplant bis zur Pension. War ja so eine Sicherheitsfanatikerin.

Seit dem 4. September 2015 ist mein Leben ein völlig anderes.

Ich habe mich nämlich gefragt:

Was will ICH?

WAS will ich?

Was WILL ich?

Die Weisheiten von den Fotos sind aus dem Buch von Streleck, das damals noch nicht geschrieben war.

Mich hat damals der Roman „Zwei an einem Tag“ sehr beeindruckt, in dem klar wurde, wie sehr sich das Leben aufgrund von Entscheidungen wandeln kann.

Auch das Marc-Aurel-Zitat „Im Laufe der Zeit nimmt die Seele die Farben der Gedanken an“ hatte schon Jahre zuvor bei mir was ausgelöst.

Ab und an im Leben muss man einfach innehalten und sich fragen, ob man noch auf einem Weg ist, der zu einem passt.

Das bedeutet nicht, dass man versagt oder falsche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen hat, sondern dass man sich wandelt und die Menschen um einen herum und andere äußerliche Gegebenheiten eben auch…