Meine kleinen Weisheiten (25)

„Schütze, was dir wertvoll ist: deine Lieben, deine Werte, deine Seele. Zeige sie nicht jedem und sei wachsam. Heile sie, wenn sie verletzt wurden, und lerne, wem du vertrauen kannst und wem nicht. Denke daran: Wenn deine inneren und äußeren Kraftquellen gestört sind, bist du nicht mehr du.“

(Wechselweib, 19. Mai 2019)

Belege dafür, dass die Richtung stimmt

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Es gibt ja sowas wie ein Lebensgefühl und sowas wie harte Fakten. Und im Körper spiegelt sich nunmal sehr deutlich wider, wie es der Seele geht.

Dass es mir besser geht als vor ein paar Jahren, spüre und genieße ich jeden Tag – aber dass es wirklich nachweisbar so ist, lässt sich tatsächlich auch mit ein paar hard facts untermauern: Ich konnte sowohl Blutdrucksenker als auch Betablocker absetzen, ich kann kilometerlang wandern, ohne aus der Puste zu kommen, ich konnte mein Deputat nach und nach aufstocken, ohne dass es mich unter Stress setzt, und meine Haare sind wieder voller, wie gestern meine Friseurin erfreut bemerkte.

Es ist wirklich erstaunlich, welch verheerende Auswirkungen jahrelanger Dauerstress auf meine Gesundheit hatte, und es ist sehr erfreulich, dass eine Veränderung der Lebenssituation zum Guten sich so deutlich positiv auch gesundheitlich niederschlägt.

Denke anders, lebe anders

Auf mich trifft das 100 Prozent zu. Ich dachte, ich hätte alle Entscheidungen für immer getroffen, Haus, Ehe, Kinder – Leben geplant bis zur Pension. War ja so eine Sicherheitsfanatikerin.

Seit dem 4. September 2015 ist mein Leben ein völlig anderes.

Ich habe mich nämlich gefragt:

Was will ICH?

WAS will ich?

Was WILL ich?

Die Weisheiten von den Fotos sind aus dem Buch von Streleck, das damals noch nicht geschrieben war.

Mich hat damals der Roman „Zwei an einem Tag“ sehr beeindruckt, in dem klar wurde, wie sehr sich das Leben aufgrund von Entscheidungen wandeln kann.

Auch das Marc-Aurel-Zitat „Im Laufe der Zeit nimmt die Seele die Farben der Gedanken an“ hatte schon Jahre zuvor bei mir was ausgelöst.

Ab und an im Leben muss man einfach innehalten und sich fragen, ob man noch auf einem Weg ist, der zu einem passt.

Das bedeutet nicht, dass man versagt oder falsche Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen hat, sondern dass man sich wandelt und die Menschen um einen herum und andere äußerliche Gegebenheiten eben auch…