Ich und die Farben – Ausdruck einer Reise zu einem neuen Selbst 🛶

In den letzten Jahren verändere ich mich langsam, aber doch merklich, innerlich und äußerlich.

Ich habe ja vor längerer Zeit hier schon mal geschrieben, dass ich Schwarz in unmittelbarer Gesichtsnähe nicht mehr so gut tragen kann. Daher war meine Lösung, zu mehr Farbe zu greifen.

Nach einer Zeit des Rumexperimentierens muss ich aber feststellen, dass auch Knallrot oder Knallpink nicht mehr so gut aussehen wie früher, sondern dass es besser ist, das Ganze mit einem gemusterten Schal oder Tuch in soften Farben zum Beispiel mit Rosé-, Off-White- oder Grauanteil abzumildern „abzusoften“, wie ich immer sage.

Auch steht mir zarter Goldschmuck inzwischen besser als Silber. Obwohl bei mir Silbergrau in der Kleidung so gut geht. Aber das wiederum muss durch ein warmes Gegenstück in Rosé oder filigranes Gold ausgeglichen werden.

Insgesamt will ich in meiner Kleidung mehr ausgleichen, Gegensätze harmonisch vereinen, ganzheitlich vorgehen sozusagen.

Entsprechend versuche ich auch in meinem Alltag immer mehr vermittelnd zu wirken, die Dinge differenziert zu sehen oder auch meine eigenen charakterlichen Widersprüche zu integrieren.

Ihr seht, dieses an sich sehr oberflächlich klingende Thema hat für mich eine tiefere Dimension: Ich empfinde das als spannende Reise zu einem neuen Selbst, die parallel zu meinen inneren Veränderungen verläuft …