Ich kann inzwischen gut verstehen, … 🐛🐌

… was die Vorteile von Introvertiertheit sind. Allerdings gehört das Merkmal Introvertiertheit/Extravertiertheit zu den „Big Five“ der Persönlichkeitseckpfeiler, die einen Charakter ausmachen und laut Forschung praktisch unveränderbar sind.

Schade eigentlich. Ich wäre manchmal wirklich gerne introvertiert. Man ist weniger exponiert, hat seine Ruhe, ist wenig durchschaubar und damit in der Regel aus der Schusslinie bei Konflikten und man ist für viele sogar eine interessante, weil rätselhafte Persönlichkeit.

Ich dagegen bin oft mitten innerhalb der Konflikte oder sonstwie auf der Bühne des Geschehens, sage häufig offen, was ich denke, oder man merkt mir es an.

Aber manchmal wäre ich gerne einfach jemand, der ein ruhigeres Leben hat. Es gibt eben Phasen im Leben, da ist man mit dem Innen so beschäftigt, dass man sich aus dem Außen etwas zurückziehen muss … Wenn das Innere schon so bewegt ist, braucht man an der Außenfront Ruhe. Muss man sich ein wenig verpuppen, wie die Raupe, bevor sie den nächsten Entwicklungsschritt macht. Und genau das mache ich zur Zeit …