Wie der Phoenix aus der Asche … 🌋🦅🌠

… fühle ich mich. Wie neugeboren nach diesem Wochenende. Manchmal ist es wirklich so einfach: Ein Mensch, der einem umsorgt, Tapetenwechsel, viel frische Luft. Viel Lachen mit dem Liebsten und meinen Eltern.

Mein Schatz macht aus mir einen besseren Menschen bzw. bringt meine guten Seiten zum Vorschein: Wir waren wieder viel am herrlichen Neckar spazieren, haben auf seinen Vorschlag meine Eltern besucht, die sich wahnsinnig gefreut haben und mit denen es sehr lustig war, und er hat mich ermutigt, darauf zu vertrauen, dass meine Tochter ihren Weg macht, und mich ermahnt, gut auf mich zu achten.

Der sogenannte gute Ruf

Wenn einem der eigene Ruf wichtiger ist, als das Wohlergehen der Mitmenschen und sogar der eigenen Familienmitglieder, darf man sich nicht wundern, wenn einem keiner mehr vertraut, die eigenen Kinder inklusive.

Mich schrecken solche Menschen jedenfalls total ab…

Glauben und Vertrauen

„Gott ist wie die Sonne, man kann ihn nicht immer sehen, aber er ist immer da.“

Das sagte mein Sohn in dem von den Konfirmanden gestalteten Gottesdienst letztes Jahr im April.

Daran musste ich gestern denken, als ich Tetes Beitrag über die Sonne las.

Ich finde diesen Satz von meinem Sohn sehr wahr und tröstlich.

Eines meiner anderen Lieblingszitate zu Gott ist ein jüdischer Witz:

„Mosche kommt in den Himmel und schaut sich mit Gott gemeinsam seinen Lebensweg an, der als Fußspuren im Sand erscheint. Mosche fragt Gott: ‚Und wem gehören die Fußspuren da neben mir?‘ Gott sagt: ‚Das sind meine. Ich habe dich auf deinem Lebensweg begleitet.‘ Da sagt Mosche sauer: ‚Und da, ausgerechnet in meiner schwersten Zeit, da sind nur zwei Fußstapfen. Wo warst du, als ich dich am nötigsten gebraucht hätte?!‘ Gott lächelt Mosche an: ‚Mosche, das sind meine Fußstapfen. In dieser Zeit habe ich dich getragen.'“

In Tränen ausgebrochen

Quelle: tatooscout

… bin ich gestern bei der Arbeit. Auslöser war eine zwischenmenschliche Reiberei. Einen Moment war einfach alles zu viel, das Bild, das andere von mir haben, die Art, wie wir miteinander umgehen. Der ganze Scheiß.

Gab im letzten Jahr ein paar so Situationen, wo ich gedacht habe, boah, ist das ätzend.

Bin leider wegen meiner hormonellen Umstellung sehr nah am Wasser gebaut zur Zeit. Ohne Tränen kommt man natürlich souveräner rüber und fühlt sich auch so.

Keine Sorge, heule mehr privat, im Job nur viermal in 18 Jahren. Davon zweimal innerhalb der letzten acht Monate. Die anderen Male, einmal am Berufsanfang und einmal mit zwei kleinen Kindern und durchwachten Nächten. Dennoch: nicht gut, die Häufung in letzter Zeit.

Schaffe es aber eigentlich immer, dass nur vertrauenswürdige Menschen die Tränen sehen. Wobei ein Problem ja ist, wem ich noch vertrauen kann…

Zum Glück sind die Schüler süß.