Übers Pläne schmieden 🤔🧐📝

Also ich schmiede gerne Pläne und ich schreibe auch gerne To-do-Listen. Aber ich muss auch einsehen, dass ein paar große Entwürfe meiner Zukunft zwar in Erfüllung gegangen, in der Ausführung aber gründlich schief gegangen sind.

Meine erste Heirat, der Hauskauf, die Kinder, das war alles das Befolgen eines Masterplans, von dem ich heute denke, dass ich da irgendwelchen Klischees gefolgt bin, ohne groß selbst nachzudenken, was ich eigentlich will.

Nach der Geburt meines ersten Kindes, dachte ich dann auch nur, Scheiße, wie soll ich das schaffen? Am liebsten wäre ich abgehauen. Und durch meine Depression bin ich das im Grunde auch.

Von außen sah alles toll aus, aber es war deshalb nichts, weil es einen Fehler im Bild gab: egal was ich mir einreden wollte, es hat einfach nicht gepasst mit meinem Exmann. Das Leben hätte toll sein können: Haus, Garten, Kinder, beide Elternteile arbeiten Teilzeit, wenn mein Mann nur ein anderer gewesen wäre – oder ich …

Warum ich so gerne Biografien lese

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„Wir werden immer nasser. /Jetzt singen wir unter Wasser.“

(Udo Lindenberg)

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Ich lese unheimlich gerne Biografien und Autobiografien. Ich finde, man kann daraus sehr viel lernen. Über die Zeit, in der diejenigen aufgewachsen und berühmt geworden sind, aber vor allem auch darüber, wie man sich in den Widrigkeiten des Lebens behaupten und seine Ziele erreichen kann.

Ob Coco Chanel, Katharine Hepburn, Winston Churchill, Gerard Depardieu und unzählige andere: Immer wieder tauche ich gerne in fremde Leben ein und schaue mir an, wie die so ihre Schwierigkeiten gemeistert, ihre Träume verfolgt haben.

Jetzt also (immer noch) Panikrocker Udo Lindenberg, dem in seinem Leben das Wasser mehr als einmal bis zum Hals stand. (siehe obiger Songtext)

Wahnsinn, wie langsam ich zur Zeit lese. Aber es passiert gerade einfach zu viel in meinem Leben… Ich nehme das mal als gutes Zeichen.